29. April 2012 | 16:19 Uhr

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Im Lungau

Sturm riss Bub von Terrasse in die Tiefe

Mit Trampolin weggeblasen - Bei Fünf-Meter-Sturz beide Beine gebrochen

Der heftige Föhnsturm hat am Sonntag im Salzburger Lungau einen 13-jährigen Buben regelrecht von der Dachterrasse verblasen. Der Schüler fiel rund fünf Meter auf den Schotterboden und brach sich dabei beide Beine. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Schwarzach geflogen, teilte die Sicherheitsdirektion mit.

Kurz vor Mittag begab sich der Bub auf die mit einem Holzzaun gesicherte Terrasse, die sich über der Garage seines Elternhauses in St. Michael befindet. Der Sturm war so heftig, dass er ein dort abgestelltes Trampolin verschob. Als der 13-Jährige das Sportgerät festhalten wollte, wurde dieses von einer Böe erfasst und über den Zaun geschleudert. Der Jugendliche wurde mitgerissen und stürzte auf den darunter liegenden Schotterboden. Das Trampolin wurde noch 20 Meter weiter geweht, ehe es in einer Wiese liegen blieb.
 

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Trüb, Schnee und Regen, im Süden Sonne. 0/8°

Störungseinfluss sorgt bis zum Abend für zahlreiche dichte Wolken. Vor allem im Westen und Norden regnet und schneit es bei einer Schneefallgrenze zwischen 400 und 700m Seehöhe anfangs noch häufig. Im Laufe des Nachmittags ziehen sich die Niederschläge jedoch zunehmend an den Alpennordrand zurück. Chancen auf Sonnenschein bleiben aber gering. Wetterbegünstigt ist nur der Süden. Hier geht es weitgehend trocken mit dem Wetter weiter und die Sonne zeigt sich noch öfters. Der Wind bläst im Osten und am Alpenostrand lebhaft bis kräftig, in exponierten Lagen auch teils stürmisch aus Nordwest. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 3 und 11 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag ist es südlich des Alpenhauptkammes sowie im Südosten aufgelockert bewölkt und trocken. Weiter im Norden und Osten startet die Nacht hingegen mit deutlich mehr Wolken. Vor allem im Westen aber auch entlang der Nordalpen in Richtung Osten bis ins Mostviertel regnet und schneit es bei einer Schneefallgrenze zwischen 400 und 800m Seehöhe noch häufig. Bis zum Morgen lockert schließlich vor allem in Niederösterreich in Wien sowie in der Steiermark die Bewölkung vorübergehend auf. Der Wind aus West bis Nord weht mäßig, in den Föhntälern im Süden, im Wiener Becken und am Alpenostrand auch lebhaft. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen minus 3 und plus 6 Grad.
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