27. März 2024 | 09:00 Uhr

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Unwetter-Warnung

Sturm fegt jetzt über Wien! Auch Regen im Anmarsch

Erfahren Sie, wie der stürmische Föhn Wien beeinflusst und welche Wetteränderungen sich bis zum Gründonnerstag abzeichnen. 

Wien steht vor turbulenten Wetterveränderungen, während sich ein starker Föhn mit aller Kraft durch die Stadt kämpft. Mit einem Frontensystem, das am Mittwoch auftritt, bricht der Südföhn zusammen und hinterlässt unbeständige Bedingungen, die bis zum Gründonnerstag anhalten sollen.

Föhn-Sturm über Wien

Der Mittwoch beginnt mit einem föhnigen Start, bedingt durch eine Südwestströmung, die über Österreich weht. Im Laufe des Tages gerät das Land jedoch zunehmend unter den Einfluss eines Frontensystems, das aus einem kleinräumigen Tiefdruckgebiet mit Kern über Süddeutschland resultiert. Dieses System bringt nicht nur Regen, sondern auch unbeständiges Wetter bis zum Gründonnerstag.

Wien_Bild1.png © uwz.at

Warnungen gelten bis Mittwochabend.

Wechselhaftes Wetter und Temperaturschwankungen

Am Mittwoch werden vor allem im Westen Österreichs viele Wolken erwartet, während sich in Regionen wie Oberösterreich bis ins Nordburgenland zeitweise die Sonne zeigen könnte. Der Regen beginnt zunächst im Süden, breitet sich dann jedoch im Laufe des Nachmittags auf weite Teile des Landes aus. Begleitet von Blitz und Donner, sinkt die Schneefallgrenze im Westen knapp unter 1000 Meter. Der zuvor kräftige bis stürmische Südföhn schwächt sich im Laufe des Nachmittags ab und bricht schließlich zusammen.

Veränderungen bis zum Gründonnerstag

Der Gründonnerstag startet im Osten mit trübem und nassem Wetter. Im Verlauf des Vormittags setzt sich jedoch ein Mix aus Sonne und Wolken durch. Die Schauerneigung nimmt im Tagesverlauf von Westen her wieder zu, begleitet von einer Absenkung der Schneefallgrenze auf 1100 Meter. Besonders am Alpenhauptkamm wird es nach einer kurzen Pause wieder leicht föhnig. Im Südosten hingegen wird lebhafter Südwestwind erwartet, während vom Bodensee bis nach Oberösterreich kräftiger Westwind aufkommt.

Wetteraussichten für den Karfreitag

Der Karfreitag verspricht größtenteils trockenes und freundliches Wetter mit einem Mix aus Sonne und Wolken. In Norden und Osten dominiert sogar der Sonnenschein. Lediglich entlang des Tiroler Alpenhauptkamms bis zu den Karawanken sind dichte Wolken und etwas Regen zu erwarten. An der Alpennordseite wird vermehrt föhniges Wetter erwartet, begleitet von kräftigem bis stürmischem Südwestwind. Im Südosten ist zudem teilweise stürmischer Jauk möglich, mit potenziellen Sturmböen in einigen Tälern nördlich der Zentralalpen.

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Lokaler Nebel, viel Sonne, -7/2°

In Tälern und Becken vor allem im Süden und Südosten sowie im Rheintal und im Waldviertel gibt es einige Hochnebelfelder, die vor allem im Südosten den ganzen Tag beständig sind. Abseits der Nebelfelder bleibt es sehr sonnig. Der Wind weht in höheren Lagen und im östlichen Flachland mäßig bis lebhaft aus Ost bis Südost, sonst bleibt es eher schwach windig. Tageshöchsttemperaturen in den Niederungen in der Osthälfte nur minus 4 bis minus 1 Grad, sonst meist zwischen plus 2 und 8 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Bergland der Alpennordseite und im Westen sowie allgemein in höheren Lagen. Heute Nacht: In der Nacht bleibt es im Südosten trüb, ebenso oft auch im Waldviertel, sonst ist der Himmel regional noch sternenklar. Nach und nach gibt es aber auch im Osten und in Beckenlagen sowie in manchen Tälern wieder Nebel oder Hochnebel. Der Wind weht allgemein schwach, im Norden und Osten teils mäßig oder auffrischend aus Ost bis Süd. Es gibt wieder verbreitet strengen Frost zwischen minus 15 und minus 3 Grad, wobei es in klaren Alpentälern und Senken auch noch kälter werden kann.
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