10. Oktober 2024 | 09:00 Uhr

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Ex-Hurrikan

Starkregen: So stürmisch wird es jetzt durch „Kirk“

In dieser Woche wird Österreich von starken Wetterkapriolen heimgesucht. Der Ex-Hurrikan "Kirk", der sich vom Atlantik in Richtung Mitteleuropa bewegt, sorgt für heftige Stürme und Regenfälle. 

Insbesondere zur Wochenmitte und zum Wochenende hin müssen sich weite Teile des Landes auf unbeständiges und teils extremes Wetter einstellen.

Ex-Hurrikan „Kirk“ bringt Sturm und Regen nach Österreich

Die Alpenregion gerät in dieser Woche unter den Einfluss von Ex-Hurrikan „Kirk“, der sich vom Atlantik her nähert. Besonders ab der Wochenmitte dreht die Strömung wieder auf Süd und verstärkt den Föhn, was zu wettertechnischen Herausforderungen führt. Gleichzeitig bringt ein Tiefdruckgebiet über Italien zusätzliche Niederschläge mit sich. Somit erwartet Österreich am Donnerstag eine Mischung aus starkem Wind und Regen. Die dazugehörige Kaltfront, die mit "Kirk" einhergeht, wird das Land im Laufe des Tages erreichen.

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Die aktuelle Unwetter-Warnkarte.

Am Freitag schwächt sich eine weitere Kaltfront, die von einem kleinen Randtief am Skagerrak (Norwegen) ausgeht und Richtung Baltikum (nördliches Europa) zieht, ab. Das Wetter wird vor allem den Norden des Landes beeinflussen. Am Samstag zieht ein Hochdruckgebiet nach Polen und bereitet die Ankunft einer neuen Warmfront vor, die sich von Westen her annähert.

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Diese Wetter-Warnungen gelten aktuell.

21 Grad am Donnerstag

Am Donnerstagmorgen beginnt der Tag in den östlichen Regionen, besonders im Donauraum, mit dichtem Hochnebel. Abseits dieser Regionen bleibt es zunächst sonnig. Im Laufe des Vormittags ziehen jedoch aus dem Westen Wolken auf, und ab Mittag breitet sich der Regen auf das gesamte Land aus. Während der Norden nur wenig Niederschlag abbekommt, wird es im Süden deutlich nasser. Gegen Abend klart es von Westen her wieder auf. Der Wind dreht auf West und erreicht besonders im Donauraum lebhafte bis kräftige Geschwindigkeiten. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 15 und 21 Grad.

Freitag: Kühle Temperaturen und wechselhaftes Wetter

Am Freitag überwiegt dichte Bewölkung. Aus Nordwesten ziehen immer wieder Schauer durch das Land. Zwischen den Schauern gibt es einige sonnige Abschnitte, besonders entlang des Alpenostrandes und im östlichen Flachland. Der Wind weht weiterhin mäßig bis lebhaft aus westlicher Richtung. Die Höchsttemperaturen sinken leicht und bewegen sich zwischen 11 und 17 Grad, was eine spürbare Abkühlung im Vergleich zum Donnerstag darstellt.

Schauer am Wochenende, Wetterberuhigung ab Sonntag

Der Samstag beginnt in einigen Regionen mit Restwolken und Nebelfeldern. Diese lösen sich jedoch rasch auf, und tagsüber dominiert überwiegend die Sonne, abgesehen von einigen Schleierwolken. Im südlichen Bergland können die Wolken jedoch hartnäckiger bleiben. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus östlicher Richtung, während die Temperaturen zwischen 11 und 17 Grad liegen.

Am Sonntag setzt sich ein freundlicher Mix aus Sonne und Wolken durch. Besonders in Richtung Mostviertel (Niederösterreich) kann es vorübergehend kompaktere Wolkenfelder geben, und ein kurzer Schauer ist möglich. Der Wind frischt erneut auf und weht mäßig bis lebhaft aus westlicher Richtung. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen 15 und 20 Grad.

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Teil Sonne, teils Wolken, zeitweise Schnee. -2/+4°

Im Südosten Österreichs schneit es regional bis weit in den Nachmittag hinein, nur in ganz tiefen Lagen kann der Schnee mit Regentropfen vermischt sein. Dazu bläst in freien Lagen teils lebhafter, eisiger Nordwestwind, der zusätzlich Probleme verursachen kann. In einigen Tälern der Alpensüdseite greift der Nordföhn durch und sorgt für Auflockerungen. Insgesamt darf jedoch mit allmählicher Wetterberuhigung gerechnet werden, die Niederschläge lassen im Großteil Österreichs bereits nach. Ein paar Sonnenfenster sind schließlich auch nördlich der Alpen noch möglich. Tageshöchsttemperaturen minus 3 bis plus 6 Grad. Heute Nacht: In der Nacht ist der Himmel in Osthälfte anfangs aufgelockert bis gering bewölkt. Sonst werden die Wolken von Westen her dichter und es gibt von Vorarlberg bis nach Oberösterreich teils gefrierenden Regen. Die Schneefallgrenze zieht sich von tiefen Lagen bereits bis gegen 1000m Seehöhe zurück. Bei überwiegend schwachem Wind liegen die Tiefsttemperaturen der Nacht in der Osthälfte meist zwischen minus 12 und minus 5 Grad, sonst zwischen minus 5 und plus 3 Grad.
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