25. Oktober 2013 | 19:25 Uhr

Fukushima © Reuters

Japan

Starkes Erdbeben erschüttert Fukushima

Die japanischen Behörden gaben eine Warnung vor einem Tsunami aus.

Ein Erdbeben der Stärke 7,1 hat die Region Fukushima erschüttert. Laut Medienberichten haben die Behörden die Evakuierung des Pannen-AKWs von Fukushima angeordnet. In Folge des Erdbebens hat um 3.07 Uhr (Ortszeit) eine 30 Zentimeter hohe Flutwelle die Küste Japans erreicht, eine anfänglich ausgegebene Tsunamiwarnung wurde inzwischen wieder aufgehoben. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es zunächst nicht. Laut Betreiber gab es auch an der Atomruine Fukushima Daiichi keine neuen Auffälligkeiten.

Das Epizentrum liege in zehn Kilometern Tiefe vor der Ostküste Japans, 300 bis 350 Kilometer von größeren Städten Japans entfernt wie Namie, Ofunato oder Yamoto. Bis Tokio seien es 475 Kilometer.

Am 11. März 2011 hatte ein noch stärkeres Erdbeben in Fukushima die weltweit schwerste Atomkatastrophe seit Tschernobyl ausgelöst: Der Stoß mit der Stärke 9,0 und eine Flutwelle beschädigten das dortige Atomkraftwerk schwer. Knapp 16.000 Menschen bei Erdbeben und Flutwelle kamen ums Leben, etwa 2.650 gelten noch heute als vermisst.

Mehr als 260 Küstenstädte wurden zum großen Teil zerstört, Zehntausende Menschen mussten die radioaktiv verseuchte Region verlassen. Der Rückversicherer Munich Re sprach von der teuersten Naturkatastrophe aller Zeiten. Das Unternehmen schätzte den volkswirtschaftlichen Schaden auf 210 Milliarden US-Dollar (155 Milliarden Euro) - ohne die Folgen des Atomunglücks.

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