05. März 2024 | 09:00 Uhr

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Supervulkan

Stärke 3,4! 27 Erdbeben versetzen Neapel in Alarmbereitschaft

Erderschütterungen und Beben: Der Supervulkan in Neapel zeigt erneut Aktivität. Die Bewohner sind besorgt, während Experten warnen.

 

Am vergangenen Wochenende wurde die Region um Neapel von einer Serie von 27 Erdbeben erschüttert, die Bewohner teilweise in Angst und Schrecken versetzten. 

Erdbebenserie durch Supervulkan in Neapel

Der Supervulkan, auch bekannt als die Phlegräischen Felder, signalisiert erneut erhöhte Aktivität und lässt Befürchtungen eines möglichen Ausbruchs aufkommen.

Bedrohliche Erdstöße

Das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) Italiens gab bekannt, dass die Beben teilweise eine Stärke von 3,4 erreichten. Über die sozialen Medien, insbesondere auf der Plattform „X“, ehemals Twitter, wurden die Informationen verbreitet. Eine detaillierte Karte zeigt das Epizentrum dieser beunruhigenden Ereignisse.

 

Erschütterungen in Pozzuoli und Bagnoli

Das erste signifikante Erdbeben ereignete sich am Samstag in der Hafenstadt Pozzuoli, gefolgt von einem weiteren intensiven Beben am Sonntag im Vorort Neapels, Bagnoli. Zahlreiche kleinere Beben trugen zusätzlich zur angespannten Atmosphäre bei. Selbst in der Innenstadt von Neapel waren die Erschütterungen spürbar.

Bevölkerung in Panik

Berichten zufolge suchten verängstigte Menschen Schutz im Freien, als die Erdbeben die Region erschütterten. Der Supervulkan, der mit seinen 24 Kratern über eine Ausdehnung von 26 Kilometern verfügt, bleibt ein ständiges Unruheherd. Bereits im vergangenen Jahr wurden vermehrte Erdbeben registriert, die auf die zunehmende Aktivität des Vulkans hindeuteten.

Beruhigende Worte vom Bürgermeister

Trotz der beunruhigenden Ereignisse versucht der Bürgermeister von Pozzuoli, Gigi Manzoni, über Facebook zu beruhigen. Er betont, dass die Beben Teil der normalen Vulkanaktivität seien und bisher keine Schäden oder besonderen Probleme gemeldet wurden. Dennoch sind Gebäude nun verstärkt auf ihre Anfälligkeit für Erdbeben unter Beobachtung.

 

Warnstufe Gelb seit elf Jahren

Bereits seit elf Jahren gilt für die Region die Warnstufe Gelb, die die Bevölkerung zur Vorsicht mahnt. Der Supervulkan sorgt kontinuierlich für Erdbeben und Schwefelwolken in der beliebten Hafenstadt, was die anhaltende Unsicherheit und Besorgnis der Bewohner verstärkt.

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