14. Februar 2012 | 08:32 Uhr

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Kälte-Rekorde

So kalt war es seit 16 Jahren nicht mehr

Temperaturen bis zu minus 31,5 Grad: "Dieter" sorgte für eiskalte Rekorde.

Fast zwei Wochen lang ließ Hoch „Dieter“ das ganze Land frieren.

14 Eistage in Wien
Die Zentralanstalt für Meteorologie zählte bis Montag in Wien 14 Eistage, also Tage ohne Plusgrade.

Acht Tote in Österreich
Die extreme Kälte (bis zu minus 31,5 Grad am Brunnenkogel) forderte in Österreich acht Todesopfer. Weitere Kältepole waren Seefeld (Monatsmittel –16°) und Litschau (–15°).

Rekordeinsätze für Pannenhelfer
Der ÖAMTC setzte pro Tag bis zu drei Mal so viele Pannenhelfer ein. Alleine in Wien mussten pro Eistag bis zu 1.600 Autos fit gemacht werden. Am öftesten versagte die Batterie.

Rekord beim Heizen
Die Energieversorger meldeten Rekordzahlen. Bereits bei jedem Minusgrad fließen 1,4 Millionen Kubikmeter mehr Erdgas. Bei Wien Energie stiegen die Heizmengen um bis zu 30 Prozent, bei der Kelag um 20 Prozent.

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Bewölkt, einzelne Schneeschauer -4°/+2°

Von nur wenigen Sonnenfenstern abgesehen dominieren am Sonntag verbreitet dichte Wolken. Diese sorgen zunächst vor allem im Westen und Norden, später schließlich auch in Teilen Niederösterreichs, in Wien und im Burgenland für einsetzenden Schneefall. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt aber weiter am nördlichen Alpenrand. Am Alpenostrand können sich mitunter auch ein paar Regentropfen in den Niederschlag mischen. Vereinzelt kann Straßenglätte nicht ausgeschlossen werden. Weitgehend trocken bleibt es von Osttirol ostwärts. Der Wind aus West bis Nord weht schwach bis mäßig, im Bergland auch lebhaft. Mit minus 4 bis plus 5 Grad sind die Tageshöchsttemperaturen erreicht. Heute Nacht: Mit vielen dichten Wolken geht es in die Nacht auf Sonntag. Diese Wolken bringen zunächst nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten noch Schneefall. Im Laufe der Nacht verlagert sich der Schneefall jedoch immer mehr an den Alpennordrand. Außerdem lockert stellenweise die Bewölkung auf. Der Wind kommt schwach bis mäßig, in der Tauernregion auch lebhaft bis stark auf Nordwest. Bis zum Morgen sinken die Temperaturen auf minus 13 bis minus 2 Grad. Inneralpin kann es in windgeschützten Becken aber auch noch stärker auskühlen.
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