07. Dezember 2023 | 09:00 Uhr

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Schnee-Hammer

Schneewalze rollt auf Österreich zu!

Österreich steht einem weiteren Schneesturm gegenüber! Die Wetterbedingungen beruhigen sich am Donnerstag im gesamten Land, doch über das verlängerte Wochenende kehrt der Schnee zurück. Hier ist die Prognose:

 

Das Zwischenhoch "Evangelina" bringt am Donnerstag eine Stabilisierung des Wetters. Am Freitag nähert sich die Okklusion des Tiefs "Udo" mit dem Zentrum bei den Britischen Inseln von Westen her. Dies führt zu einer Milderung in höheren Lagen, was in den tieferen Lagen mit gefrierendem Regen einhergeht. Diese Front zieht am Samstag schließlich nach Osten ab, und am Abend folgt bereits im Westen die nächste Front. Generell geht dies mit einer Milderung einher.

Die Prognose im Detail:

Am Donnerstag scheint in West- und Südösterreich zeitweise die Sonne, während in den Tälern am Morgen noch Hochnebelfelder vorhanden sind. Von Oberösterreich bis ins Nordburgenland überwiegen die Wolken, insbesondere vom Salzkammergut bis zum Wienerwald fällt anfangs etwas Schnee. Im Laufe des Vormittags klart es auf, und bei mäßig auffrischendem Nordwestwind lockert es abseits der Berge etwas auf. Die Temperaturen liegen zwischen -3 und +5 Grad, mit den höchsten Werten im Südosten.

Der Freitag, Mariä Empfängnis, beginnt in den Niederungen oft mit Nebel und Hochnebel, der sich nur langsam auflöst. Wolken breiten sich zudem von Westen her aus, und ab Mittag setzt in Vorarlberg leichter Regen ein, wobei die Schneefallgrenze auf 1.000 bis 1.200 Meter steigt. Die Sonne zeigt sich vor allem im östlichen Bergland noch zeitweise. Im Osten weht mäßiger Südostwind. Die Höchstwerte liegen zwischen -4 und +4 Grad.

Am Samstag fällt in der ersten Tageshälfte von Vorarlberg bis Oberösterreich etwas Regen, oberhalb von 1.000 Metern gibt es Schnee, und in den Niederungen besteht örtlich Glatteisgefahr. Bis Mittag trocknet es in der Westhälfte ab, und danach kommt die Sonne heraus. Östlich von Linz und Klagenfurt bleibt es dagegen oft trüb, vereinzelt fällt etwas Schnee oder gefrierender Regen. Von Ost nach West steigen die Temperaturen auf -3 bis +6 Grad.

Der Sonntag beginnt weitgehend feucht, nur im Süden bleibt es meist trocken. Schnee fällt oberhalb von 1.000 Metern, und im Tagesverlauf lässt Regen und Schneefall langsam nach. Am längsten feucht bleibt es vom Salzkammergut bis ins Mariazellerland. Die Sonne zeigt sich am ehesten im zentralen Bergland und im Süden ab und zu. An der Alpennordseite weht mäßiger West- bis Südwestwind. Die Höchstwerte liegen zwischen -1 und +7 Grad, im östlichen Flachland bleibt es kalt mit entsprechender Glatteisgefahr. 

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Letzte Schneeschauer, eisiger Wind. -2/+3°

Nach Störungsabzug gelangt der Ostalpenraum heute Sonntag vorübergehend unter Zwischenhocheinfluss. Auch alpennordseitig lösen sich am Nachmittag die meisten Wolkenfelder im Osten und Norden auf, letzte Schneeschauer klingen in den Nordstaulagen ab. Den Westen erreichen am Abend dichte Wolken der nächsten Störungszone. Vor allem im Burgenland und der Oststeiermark sowie im Bergland bläst um die Mittagszeit noch stürmischer, eisiger Nordwind, der ebenfalls bald abflaut. Nachmittagstemperaturen minus 3 bis plus 7 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag zieht aus dem Westen eine Störungszone mit dichten Wolken und Schneeregen oder Schneefall auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen Vorarlberg und Niederösterreich zwischen 1100m und den Niederungen. Dabei besteht auf gefrorenen Böden vorübergehend Glatteisgefahr. Weiter nach Osten zu schneit es in geringerer Intensität, im äußersten Osten und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 12 im Waldviertel und plus 2 Grad in Vorarlberg.
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