07. Februar 2012 | 10:20 Uhr

singer_Schnee16.jpg © chrissinger.com

Winter wieder voll da

Schneestürme fegen über Österreich

Seit Montagabend dichtes Schneegestöber mit gefährlichen Schneeverwehungen.

Viele Wiener staunen heute beim Aufstehen nicht schlecht: bis zu 10 cm Neuschnee in den Straßen. Wer hätte das gedacht: Zur klirrenden Kälte kommt jetzt auch noch – für Wiener Verhältnisse – viel Schnee hinzu. Vor allem der heftige Wind lässt einen die Minusgrade noch schwerer ertragen und der Schnee wird ständig verweht.

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Sturmböen
Vor allem in den Außenbezirken haben die Bewohner mit Schneewechten zu kämpfen. Die gerade erst geräumten Gehsteige sind im Nu wieder voll mit der Pracht in Weiß. Die Sturmböen, die auch heute mit bis zu 70 km/h über Wien fegen, verblasen immer wieder den Pulverschnee.

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Schneefahrbahnen in Wien (c)oe24

Schneechaos
So hatte in der Nacht auch der Winterdienst der MA 48 mehr zu tun als üblich. 77 Streufahrzeuge waren unterwegs. Zusätzlich halfen 172 Kleinfahrzeuge der Straßenreinigung. Bis zu 1.200 Straßenkehrer sind seit heute, 3 Uhr früh, im Einsatz. Wie immer zu solchen Gelegenheiten: die Außenring-Autobahn A21 wurde gesperrt.

Schneevergnügen
Während die privaten Hausbesitzer darauf achten müssen, die Gehwege vor ihren Grundstücken zwischen 6 und 22 Uhr schneefrei zu halten, freuen sich die in Wien daheim gebliebenen Kinder über die neuerlichen Schneefälle. Die Rodelwiesen werden gestürmt. Wiens einzige Skipiste auf der Hohen Wand Wiese (14., Mauerbachstraße 174) ist dank Schneekanonen bereits seit Samstag in Betrieb (9 bis 21 Uhr).

Notschlafstellen
Aber der Wintereinbruch zeigt auch seine Kehrseite: Die Obdachlosen strömen in die mittlerweile überfüllten Notschlafstellen. Aber niemand wird weggeschickt.

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Regen und Gewitter von W, 13/23°

Eine Kaltfront schiebt sich von Westen langsam über Österreich. Im Westen, später auch im Nordwesten gibt es bereits vormittags einige Regenschauer, sonst ist es meist wieder trocken und vor allem im Süden und ganz im Osten noch länger sonnig. Am Nachmittag und Abend kommt es dann überall zu teils kräftigen Regengüssen, im Süden und ganz im Osten auch zu lokalen Gewittern. Der Wind frischt mit Störungsdurchgang mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest auf, einzelne Gewitterzellen können lokal auch stürmische Böen mit sich bringen. Tageshöchsttemperaturen in der Westhälfte 17 bis 23 Grad, in der Osthälfte 24 bis 30 Grad, mit dem Regen kühlt es aber nachmittags überall ab. Heute Nacht: Am Abend und in der Nacht bleibt es dicht bewölkt und vielerorts gehen weitere Regenschauer, im Osten und Südosten zunächst auch noch örtlich Gewitter nieder. Der Wind bläst ganz im Osten zunächst noch mäßig bis lebhaft aus Nordwest. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen meist zwischen 10 und 17 Grad.
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