22. November 2025 | 12:26 Uhr

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Wintereinbruch

Schneechaos im beliebten Urlaubsland

Süditalien ist am Samstag von einer für die Gegend um diese Jahreszeit ungewöhnlichen Kältewelle erfasst worden. 

In der Region Kampanien fiel Schnee. Der fast 1.300 Meter hohe Vesuv in Neapel präsentierte sich ganz in weiß. Die Straße, die zum Gipfel des Vulkans führt, wurde geschlossen, berichteten italienische Medien. Aber auch andere Gebiete in Italien stehen im Bann des schlechten Wetters: In Triest im Norden des Landes etwa wurde Wind mit Böen über 100 km/h gemeldet.

 

 

 

Scooter wurden vom starken Wind umgestürzt und Mülltonnen umgeworfen. Die Feuerwehr musste wiederholt wegen herabfallender Äste, umsturzgefährdeter Bäume und gefährlich losgerissener Bauteile ausrücken. In den Bergen fiel Schnee und es kam zu Schneeverwehungen, etwa in Sappada und am Berg Lussari.

Starker Schneefall in nordlombardischen Bergen

Die nordlombardischen Berggebiete Valtellina und Valchiavenna wurden von starkem Schneefall heimgesucht, der auch in den Tälern niederging. Mehrere Alpenpässe mussten wegen der Schneemassen gesperrt werden. Die Verkehrspolizei riet Autofahrern zu besonderer Vorsicht, niedriger Geschwindigkeit und erhöhter Sicherheitsabstände.

Die Provinz Görz (Gorizia), die sich wie Triest in Kärntens Nachbarregion Friaul Julisch Venetien befindet, war erst am Montag von schweren Unwettern getroffen worden. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben, 300 Personen mussten vorübergehend ihre Wohnungen verlassen.

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Im W noch Schneeschauer, 1/8°

Zur Wochenmitte sorgt Störungseinfluss für wechselhafte Verhältnisse. Während in den Niederungen rund um den Alpenbogen Sonnenschein und dichtere Wolken abwechseln, halten sich am Alpenhauptkamm deutlich mehr dichte Wolken. Am Vormittag regnet und schneit es unergiebig vor allem an der Alpennordseite bei einer Schneefallgrenze zwischen 400 und 1000m Seehöhe. Im Laufe des Nachmittags lässt jedoch auch hier mit steigendem Luftdruck der Niederschlag ganz nach und das Wetter beruhigt sich. Den meisten Sonnenschein gibt es im Nordosten und Südwesten. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Süden und Osten auch lebhaft aus nördlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen 7 bis 13 Grad, mit den höchsten Werten im Osten. Heute Nacht: Die Nacht auf den Gründonnerstag startet entlang des Alpenhauptkamms eher bewölkt, überall sonst meist noch gering bewölkt. Im Laufe der Nacht werden die Wolken aber im ganzen Land mehr. Dabei kann es an der Alpennordseite zwischen Innsbruck und Wien leicht regnen oder schneien. Die Schneefallgrenze liegt anfangs um 1000m Seehöhe und sinkt bis zum Morgen auf etwa 700m ab. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus Nordost bis Nord. Tiefsttemperaturen minus 3 bis plus 6 Grad.
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