27. Juni 2012 | 11:56 Uhr

hitze_apa © APA

Rekord-Hitze

Samstag heißester Juni-Tag aller Zeiten?

Hitzewelle: Allzeit-Rekord von 37,2 Grad könnte am Samstag geknackt werden.

Das kommende Wochenende wird in Österreich ziemlich, im Osten sogar sehr heiß. Wie die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Mittwoch berichtete, sind Temperaturen bis 36 Grad möglich, stellenweise vielleicht sogar mehr. Dies bedeutet, dass der Allzeit-Rekord für Juni-Tage, nämlich 37,2 Grad, purzeln könnte.

Rekordwerte
Am 22. Juni 2000 wurden in Lutzmannsburg (B), Langenlebarn und Unterretzbach (beide NÖ) 37,2 Grad gemessen. Eine so hohe Temperatur ist weder davor noch danach im Juni in Österreich registriert worden. Am kommenden Samstag könnte es allerdings so weit sein. Die Hotspots dürften dabei abermals im Osten des Landes liegen.

Subtropische Luftmassen

Verantwortlich für die neuerliche Hitzewelle sind subtropische Luftmassen aus Südwest. Obwohl die Luft extrem trocken ist, bestehe keine Gefahr für Waldbrände, da die Böden aufgrund der Niederschläge in den vergangenen Wochen doch recht feucht seien.

Heiß ab Freitag
Bereits am Freitag steigen die Temperaturen im gesamten Bundesgebiet auf 27 bis 32 Grad. Wirklich heiß wird es dann am Samstag und Sonntag. Wie schon bei der vergangenen Hitzewelle in der Vorwoche steigt vor allem im Bergland die Gewittergefahr erheblich.
 

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Im W zunehmend bewölkt, sonst sonnig, -2/6°

In vielen Landesteilen überwiegt sonniges und trockenes Wetter. Im östlichen Flachland liegen aber zum Teil zähe Hochnebel, die sich auch bis zum Abend kaum lichten. In Vorarlberg und Tirol tauchen hingegen im Laufe des Nachmittags erste Wolken einer aufziehenden Kaltfront auf, die sich in der Folge langsam nach Osten ausbreiten. Mitunter setzt im äußersten Westen bis zum Abend auch leichter Regen ein. Der Wind weht generell nur schwach aus meist südlichen Richtungen. In Abhängigkeit von Sonnenschein, Hochnebel und Wolken liegen die Tageshöchsttemperaturen zwischen 3 und 11 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag breiten sich Wolken einer Kaltfront allmählich in Richtung Osten und Südosten aus und lösen im östlichen Flachland, im Donautal sowie am Alpenostrand letzte Hochnebelreste ab. Bis zum Morgen setzt bei einer Schneefallgrenze zwischen 700 und 1000m Seehöhe schließlich vom Bregenzer Wald, entlang der Alpennordseite bis ins westliche Niederösterreich Regen ein. In den Landesteilen nördlich der Donau ist während der Morgenstunden vereinzelt Glätte möglich. Der Wind weht unverändert schwach bei Tiefsttemperaturen zwischen minus 4 bis plus 3 Grad.
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