22. April 2013 | 07:18 Uhr

erdbeben_china_rts.jpg © rts

China

Nachbeben erschweren Rettungsarbeiten

Bisher 188 Tote. 18.000 Helfer in betroffener Region im Südwesten.

Nach dem verheerenden Erdbeben in Chinas Südwesten behindern Nachbeben und logistische Probleme die Rettungsarbeiten. Bisher meldeten die Behörden 188 Tote, mehr als 1,5 Millionen Menschen sollen von dem Beben in der Provinz Sichuan (Szechuan) betroffen sein, berichtete das chinesische Staatsfernsehen.

Mehr als 2.000 Nachbeben

Bis Montagfrüh wurden mehr als 2.000 Nachbeben in Lushan, der Gemeinde unmittelbar am Epizentrum, registriert, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet. Vier Nachbeben erreichte einen Wert von 5,0 oder mehr. Das Erdbeben hatte sich Samstagfrüh kurz nach 8.00 Uhr (2.00 Uhr MESZ) chinesischer Zeit ereignet. Chinas Erdbebenzentrum bezifferte die Stärke mit 7,0.

Unterdessen läuft die Rettung auf Hochtouren. Chinas Volksbefreiungsarmee hat 18.000 Soldaten und paramilitärische Einheiten nach Sichuan geschickt. 23 Helikopter bringen Versorgungsgüter aus der Luft in die Region. Die militärische Polizei ist mit 5.800 Einheiten vor Ort und hat nach eigenen Angaben 103 Menschen retten können.

Viel zerstört

Gucheng gehört zu den besonders stark betroffenen Gebieten. In dem Ort mit 3.000 Einwohnern hat das Erdbeben viel zerstört. "Wir haben 13 Menschen aus dem Schutt gezogen, 10 von ihnen waren noch am Leben", sagte ein Dorfsprecher der Agentur Xinhua. "Wir wissen noch nicht, ob noch mehr Menschen unter den Trümmern begraben sind. Aber wir suchen weiter."

Viele Gebiete sind laut Medienberichten noch von Wasser, Strom und dem Handynetz abgeschnitten. Zudem steigt die Sorge vor Seuchen. Mediziner der Academy of Military Medical Sciences in Peking sind in Sichuan, um Vorkehrungen gegen mögliche Epidemien zu treffen.
 

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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