30. Mai 2011 | 07:17 Uhr

Sommer Sonne Sonnenschein Bikini © chrissinger.com

Prognose

Nach Wetterchaos wird's wieder heiß

Das Wetter gibt uns kaltwarm: Auf Schneefälle folgt eine neue Hitzewelle.

Derzeit spielt das Wetter verrückt: In der Nacht auf Samstag verursachten Unwetter, Wintereinbrüche und Sturmböen Chaos und enorme Sachschäden. In Salzburg schneite es bis in tiefe Tallagen. Straßensperren und Winterreifenpflicht Ende Mai waren die Folge. In Niederösterreich spaltete ein Blitzschlag einen 40 Meter hohen Fabrikschornstein und warf Bäume auf geparkte Autos. In Wien sorgten sintflutartige Regenfälle für überschwemmte Straßen und Keller, sowie zahlreiche Feuerwehreinsätze.

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Vorbei
So schnell, wie die Kaltfront übers Land gefegt ist, zog sie auch wieder ab. Bereits am Sonntag wurden Temperaturen von über 20 Grad gemessen. Laut Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) kommt bis Wochenmitte der Frühsommer retour.

Kapriolen
Die Quecksilbersäule soll auf bis zu 30 Grad klettern. In ganz Österreich setzt sich die Sonne durch. Badehosen ersetzen wieder die dicken Pullover. Doch der Juni wird so beginnen, wie der Mai geendet hat -mit wechselnden Witterungsbedingungen. Auf die Hitze folgen ab Mittwoch wieder Starkregen und Gewitter - danach wird es wieder warm.

Mai war regenreich und sonnig
Überdurchschnittlich sonnig und überdurchschnittliche Regenmengen: Der Mai zeigte sich heuer vielseitig. Für betroffene Regionen brachten die Niederschläge in der zweiten Monatshälfte das ersehnte Ende der Trockenheit. Das österreichweite Temperaturmittel lag um 1,3 Grad über dem Mittel von 1971 bis 2000, bilanzierte die ZAMG am Montag.

Seit September 2010 wurde in den von der Trockenheit stark betroffenen Bundesländern wieder ein monatlicher Niederschlagsüberschuss zum vieljährigen Mittel erzielt. Nahezu in allen Teilen Österreichs gingen ausgeglichene bzw. überdurchschnittliche Regenmengen nieder. Nur im äußersten Osten (Marchfeld, Seewinkel) und in der Oststeiermark blieben die Niederschlagssummen etwa 20 bis 30 Prozent hinter den Erwartungswerten zurück. Im Tiroler Unterland regnete es in Vergleich zum klimatologischen Mittel am meisten.

31,4 Grad in Wiener City
Die höchste Temperatur wurde in der Wiener City am 24. Mai mit 31,4 Grad gemessen. Abgesehen von den Bergstationen wurde die niedrigste Temperatur in Seefeld in Tirol mit minus 5,2 Grad am 5. Mai gemessen.

In ganz Österreich schien die Sonne im Vergleich zu den jeweiligen vieljährigen Mittelwerten überdurchschnittlich lange. Besonders sonnig war es mit einem Plus von rund 50 Prozent auf der Kanzelhöhe (K). Den Rekord von 350 Stunden (Prognosewert) wurde in Andau im Burgenland aufgestellt.

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
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