19. November 2012 | 08:19 Uhr

sandy_ny_ap.jpg © AP

Nach Sandy

Hunderte Häuser müssen abgerissen werden

Nach dem Wirbelsturm sind immer noch tausende Menschen ohne Strom.

Nach dem Wirbelsturm "Sandy" müssen in der US-Metropole New York hunderte Häuser abgerissen werden. Dabei handle es sich um eine für die Stadt "beispiellose" Maßnahme, berichtete die "New York Times" am Sonntag unter Berufung auf die Baubehörde. Zusätzlich zu den 200 ganz oder teilweise zerstörten Häusern müssten 200 weitere in den Stadtteilen Queens, Brooklyn und Staten Island abgerissen werden, sagte Behördenleiter Robert LiMandri dem Blatt. Darüber hinaus müsse die Baubehörde noch über das Schicksal 500 weiterer Häuser entscheiden.

Benzin weiter rationiert
Das Büro des New Yorker Bürgermeisters Michael Bloomberg teilte am Sonntag mit, dass das Benzin weiter rationiert werde. Die am 9. November erlassene Maßnahme gelte noch bis kommenden Freitag. Fast ein Drittel aller Tankstellen sei weiterhin geschlossen. "Sandy" war am 29. Oktober mit Hurrikanstärke auf die US-Ostküste getroffen, mehr als 120 Menschen starben in Nordamerika durch den Sturm. Noch immer sind tausende Menschen ohne Strom und dadurch bei winterlichen Temperaturen vielfach auch ohne Heizung.

Unterdessen besuchte US-Vizepräsident Joe Biden New Jersey. Biden überflog am Sonntag mit einem Hubschrauber die betroffenen Gebiete und traf anschließend mit Hilfskräften zusammen. US-Präsident Barack Obama hatte am Donnerstag das benachbarte New York besucht, um sich ein Bild von den dortigen Schäden zu machen. Direkt nach dem Unwetter Ende Oktober hatte der Präsident bereits die Verwüstungen in New Jersey begutachtet.
 

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
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