27. März 2013 | 09:57 Uhr

moskau_epa.jpg © EPA

Nach Rekordschnee

Moskau drohen Überschwemmungen

Tonnenweise Schnee: Russlands Metropole räumt Schneemassen weg.

Nach Rekordschneefällen in Moskau arbeiten sich Räumfahrzeuge weiter durch die weißen Massen - auch im Kampf gegen drohende Überschwemmungen durch Tauwetter. In der Nacht auf Mittwoch schaufelten in der Millionenmetropole Bagger tonnenweise Schnee von den Straßen. Der Wetterdienst kündigte Tauwetter und Plusgrade an, weshalb sich die Moskauer auf Matsch und Überschwemmungen einstellen mussten. Die Stadtverwaltung forderte Autofahrer auf, die Räumfahrzeuge nicht zu behindern.

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew entließ Verwaltungschef Alexander Popow seinen Stellvertreter sowie mehrere Funktionäre kommunaler Betriebe, die beim Winterdienst versagt hätten. Kiew hatte mit so starken Schneefällen zu kämpfen wie seit mehr als 100 Jahren nicht mehr. Auch dort warnten Behörden vor Hochwasser.

Die Opposition um Boxweltmeister Vitali Klitschko hatte die gesamte Stadtverwaltung zum Rücktritt aufgefordert, nachdem sie dem Chaos in der Stadt nicht Herr geworden war. Präsident Viktor Janukowitsch musste tausende Soldaten sowie 15 Schützenpanzer mobilisieren, um die Lage in den Griff zu bekommen. Auch in Russland hatte Präsident Wladimir Putin angesichts der ungewöhnlichen Lage besondere Anstrengungen gefordert.

TOP-GEKLICKT: Moskau komplett eingeschneit

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Nebel, sonst sehr sonnig, 5/16°

Bis über Mittag werden letzte Nebelfelder in Becken und Tälern immer weniger und bis zum Abend überwiegt damit allgemein sonniges und trockenes Wetter. Lediglich in den Landesteilen nördlich der Donau ziehen einige dichtere Wolken durch. Ein paar mehr Wolken gibt es außerdem in Kärnten und in der Steiermark. Die Wahrscheinlichkeit für Regen bleibt aber insgesamt gering. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Ost bei Nachmittagstemperaturen zwischen 13 und 21 Grad. Am wärmsten ist es in den westlichen Landesteilen. Heute Nacht: Südlich des Alpenhauptkammes ziehen in der Nacht auf Dienstag vermehrt Wolken durch, die vor allem in Osttirol und Oberkärnten lokalen Regen bringen. Überall sonst verläuft die Nacht hingegen gering bewölkt oder sternenklar. In der Früh steigt allerdings in Tal- und Beckenlangen sowie in den Niederungen im Norden und Osten die Neigung zu Nebelfelder deutlich. Der Wind weht nur schwach, im Waldviertel auch mäßig aus östlicher Richtung. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 2 und plus 10 Grad.
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