03. Dezember 2011 | 12:14 Uhr

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Auf 1.700 Metern Höhe

Mitten im Winter: Waldbrand im Tennengau


Das Wetter spielt verrückt. Statt Schnee gibt es Feuer in den Bergen.

In Rußbach im Salzburger Tennengau standen am Samstag seit den frühen Morgenstunden erneut die Feuerwehr und vier Löschhubschrauber im Einsatz, um einen Waldbrand am Gamsfeld zu bekämpfen. Am Freitag wurde in einem schwer zugänglichen Gebiet auf rund 1.700 Meter Seehöhe der Brand eines Latschenwalds entdeckt. Betroffen ist mittlerweile eine Fläche von rund drei Hektar, sagte der Ortsfeuerwehrkommandant von Rußbach, Bernd Schnitzhofer.

Feuer breitet sich weiter aus
Am Freitagnachmittag musste die Feuerwehr bei Einbruch der Dunkelheit die Bekämpfung der Flammen einstellen. "In der Nacht hat es weiter gebrannt, das Feuer hat sich etwas ausgeweitet", sagte Schnitzhofer. Am Samstag waren ein Hubschrauber des Innenministeriums, drei Helikopter des Bundesheeres sowie rund 80 Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten im Einsatz. "Man muss bei jedem Schritt aufpassen, es ist ein extrem gefährliches Gelände", beschrieb Schnitzhofer den Brandort.

Löscharbeiten in der Nacht nicht möglich
Die Löscharbeiten werden bis zum Einbruch der Dunkelheit weitergehen. "In der Nacht ist ein Einsatz in diesem Gebiet unmöglich", sagte der Feuerwehrkommandant. Schnitzhofer geht davon aus, dass die Löscharbeiten auch am Sonntag fortgesetzt werden müssen.