10. Jänner 2013 | 10:37 Uhr

hitze_epa.jpg © EPA

Hitze-Skala auf Wetterkarte

Meteorologen gehen Farben für Hitze aus

126 Brände: Feuerwehr bereitete sich auf neue Hitzewelle in Australien vor.

Die australische Feuerwehr versucht vor einer neuen Hitzewelle am Wochenende so viele Brände wie möglich zu löschen. Der Feuerwehrchef des Bundesstaates New South Wales, Shane Fitzsimmons, sagte nach australischen Medienberichten vom Donnerstag, es loderten noch 126 Brände, von denen 15 noch nicht unter Kontrolle seien. Das bedeute eine Menge Arbeit für die Feuerwehr. In New South Wales seien etwa 370.000 Hektar von Bränden betroffen.

Tiefrot bis violett
Wegen den extremen Temperaturen mussten die Meteorologen ihre Wetterkarte um neue Farbtöne erweitern - um die unglaubliche Hitze überhaupt darstellen zu können. Bisher waren besonders heiße Bereiche tiefrot, beinahe schwarz markiert - jetzt kommt eine neue Farbe hinzu: violett. So werden Bereiche gekennzeichnet, in denen es bis zu 54 Grad heiß wird.

Hitzeglocke
Australien liegt unter der seit Jahrzehnten schlimmsten Hitzeglocke, und die Behörden warnen, dass der kleinste Funke katastrophale Folgen haben könne. Bisher gab es keine Berichte über Tote oder Schwerverletzte - ein glimpflicher Verlauf im Vergleich zu den Buschbränden vor knapp vier Jahren. In der Region um Melbourne waren im Februar 2009 insgesamt 173 Menschen bei schweren Buschbränden gestorben. Etwa 2.000 Häuser brannten damals nieder.

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Viele Wolken, teils mit Regen. 7/17°

Insgesamt sind viele Wolkenfelder vorhanden, auch nennenswerte Mengen an Saharastaub in der Luft sorgen für eine zusätzliche Himmelstrübung. Vor allem in der Osthälfte gibt es aber auch Auflockerungen mit kurzen sonnigen Abschnitten. Im Westen und Südwesten ist mit Regenschauern zu rechnen, sonst bleibt es trocken. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten lebhaft, entlang der föhnigen Alpennordseite teils stark, aus Ost bis Südwest. Die Tageshöchsttemperaturen betragen 11 bis 21 Grad. Heute Nacht: Die Nacht verläuft von kurzen Auflockerungen abgesehen oft trüb und besonders in der Westhälfte ist zumindest zeitweise mit Regen zu rechnen. Weiter nach Osten zu sind nur einzelne Regenschauer zu erwarten. Die Schneefallgrenze sinkt im Westen auf 1500 bis 1900m Seehöhe, sonst liegt sie meist über 2000m Seehöhe. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus Südost bis West. Es kühlt auf 5 bis 11 Grad ab.
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