10. Oktober 2024 | 09:25 Uhr

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Katastrophenzustand

Mehrere Tote: Monster-Hurrikan „Milton“ hinterlässt Spur der Zerstörung

Der Hurrikan „Milton“ hat in Florida mit voller Wucht zugeschlagen. Mehrere Tornados, Überschwemmungen und zahlreiche Todesopfer sind das erschütternde Ergebnis dieses extremen Wetterereignisses. 

Rettungskräfte sind im Dauereinsatz, um die Schäden zu begrenzen und den betroffenen Menschen zu helfen.

 

Monster-Hurrikan trifft auf Florida: Mehrere Tote und Verwüstungen

Am Mittwochabend, Ortszeit, hat der Hurrikan „Milton“ bei Siesta Key, Florida (USA), mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 193 Kilometern pro Stunde die Küste erreicht. Der Sturm brachte nicht nur heftige Regenfälle, sondern auch gefährliche Tornados mit sich, die in verschiedenen Regionen Floridas zu verheerenden Zerstörungen führten. Insgesamt wurden mindestens 19 Tornados im Zusammenhang mit diesem Hurrikan registriert.

 

Schwer betroffene Regionen: Straßen und Gebäude überflutet

Besonders stark betroffen waren die Küstengebiete und Städte im gesamten Bundesstaat. In der Stadt Venice, etwa 30 Kilometer von Sarasota entfernt, kam es zu schweren Überschwemmungen, obwohl der Regen dort nur geringfügig war. Die starken Winde drückten das Wasser aus dem Golf von Mexiko an die Küste und setzten Straßen sowie Gebäude unter Wasser. Windböen erreichten hier beeindruckende Geschwindigkeiten, wie beispielsweise in Venice mit 172 Kilometern pro Stunde und am Flughafen von Sarasota mit 164 Kilometern pro Stunde.

 

Todesopfer in St. Lucie County: Tornados fordern Menschenleben

An der Atlantikküste, im St. Lucie County, kamen bei einem Tornado mehrere Menschen ums Leben. Die Todesopfer wurden im Spanish Lakes Country Club in Fort Pierce gemeldet. Genauere Informationen über die Opfer liegen aktuell noch nicht vor, aber die Verwüstungen in der Region sind dramatisch. Erick Gill, der Kommunikationsdirektor des Countys, schilderte, dass Rettungsteams unermüdlich arbeiten, um die betroffenen Anwohner zu versorgen.

 

Ausgangssperre in Martin County: Schäden an Häusern und Infrastruktur

Auch das benachbarte Martin County wurde von schweren Tornados getroffen. Dutzende Häuser wurden beschädigt, manche davon schwer. Die Behörden sahen sich gezwungen, eine Ausgangssperre zu verhängen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Alle Bewohner wurden aufgerufen, in ihren Häusern zu bleiben, um sich nicht unnötigen Gefahren auszusetzen.

 

Jahrtausendhochwasser in St. Petersburg: Regenmengen brechen Rekorde

St. Petersburg verzeichnete eine außergewöhnlich hohe Regenmenge, die normalerweise über mehrere Monate hinweg erwartet wird. Meteorologen sprechen von einem Jahrtausendhochwasser. Seit Beginn des Sturms fielen in der Region beeindruckende 406 Millimeter Regen – die Hälfte davon allein innerhalb von nur zwei Stunden.

 

CNN-Meteorologe Chad Myers warnte, dass es noch zu weiteren Überschwemmungen kommen könnte.

Überflutungen in Tampa: Wasserpegel steigen weiter

Auch in Tampa kam es zu massiven Überschwemmungen, die für die Bevölkerung lebensbedrohlich sind. Straßen und Abflusssysteme sind überlastet, und das Wasser steigt weiter an. In mehreren Stadtteilen sind die Straßen vollständig überflutet, und die Lage bleibt weiterhin angespannt.

1,9 Millionen Menschen ohne Elektrizität

Mehr als 1,9 Millionen Menschen in Florida sind ohne Strom. Besonders stark betroffen sind die Bezirke Sarasota und Manatee County, wo der Hurrikan erhebliche Schäden angerichtet hat. Floridas Gouverneur Ron DeSantis bestätigte die Zahl von mindestens 19 Tornados, die über den Bundesstaat hinweggezogen sind. Die Bevölkerung wurde dringend aufgefordert, ihre Häuser nicht zu verlassen, da die Bedingungen weiterhin zu gefährlich sind.

Hurrikan „Milton“ bleibt eine Bedrohung

Trotz der massiven Zerstörungen hat sich Hurrikan „Milton“ noch nicht vollständig abgeschwächt. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 169 Kilometern pro Stunde bleibt der Sturm in der Kategorie 2. Nach der jüngsten Meldung des National Hurricane Center bewegt sich das Zentrum des Sturms in Richtung Osten-Nordosten, mit einer Geschwindigkeit von 26 Kilometern pro Stunde. Es befindet sich aktuell etwa 120 Kilometer südwestlich von Orlando (USA).

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Bewölkt, einzelne Schneeschauer -4°/+2°

Von nur wenigen Sonnenfenstern abgesehen dominieren am Sonntag verbreitet dichte Wolken. Diese sorgen zunächst vor allem im Westen und Norden, später schließlich auch in Teilen Niederösterreichs, in Wien und im Burgenland für einsetzenden Schneefall. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt aber weiter am nördlichen Alpenrand. Am Alpenostrand können sich mitunter auch ein paar Regentropfen in den Niederschlag mischen. Vereinzelt kann Straßenglätte nicht ausgeschlossen werden. Weitgehend trocken bleibt es von Osttirol ostwärts. Der Wind aus West bis Nord weht schwach bis mäßig, im Bergland auch lebhaft. Mit minus 4 bis plus 5 Grad sind die Tageshöchsttemperaturen erreicht. Heute Nacht: Mit vielen dichten Wolken geht es in die Nacht auf Sonntag. Diese Wolken bringen zunächst nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten noch Schneefall. Im Laufe der Nacht verlagert sich der Schneefall jedoch immer mehr an den Alpennordrand. Außerdem lockert stellenweise die Bewölkung auf. Der Wind kommt schwach bis mäßig, in der Tauernregion auch lebhaft bis stark auf Nordwest. Bis zum Morgen sinken die Temperaturen auf minus 13 bis minus 2 Grad. Inneralpin kann es in windgeschützten Becken aber auch noch stärker auskühlen.
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