25. Jänner 2014 | 08:26 Uhr

Lawine im Lungau © Bergrettung Salzburg

Oberhalb von 2.000 Meter

Lawinengefahr in Tirol "verbreitet erheblich"

Experten warnen: Gefahr nach Schneefällen gestiegen. Weiterer Neuschnee erwartet.

Die Lawinengefahr in den Tiroler Tourengebieten ist von den Experten des Landes am Samstag "verbreitet als erheblich" eingestuft worden. Da die neu gebildeten Triebschneeansammlungen verbreitet auf lockerem Neuschnee oder Oberflächenreif lägen, könnten Lawinen schon durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. In den nächsten Tagen wurde weiterer Neuschnee erwartet.

Gefahrenstellen lägen in Steilhängen und Kammlagen aller Expositionen oberhalb etwa 2.000 Meter. Anzahl und Verbreitung der Gefahrenstellen nehme mit der Höhe zu, hieß es. Skitouren und Variantenfahrten erforderten Erfahrung in der Beurteilung der Lawinensituation.

In den vergangenen 24 Stunden gab es in Nordtirol sowie im südlichen Osttirol verbreitet zehn bis 15 Zentimeter Neuschneezuwachs. In den Kitzbüheler Alpen betrug der Zuwachs bis 30 Zentimeter.

Für Samstag prognostizierten die Meteorologen der ZAMG-Wetterdienststelle Innsbruck eine Nordströmung unter Zwischenhocheinfluss. Sonntag folge die nächste Störung, es bleibe winterlich. Auch am Montag bringe eine Störung weiteren Schneefall nach Tirol.

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Im W und N teils sonnig, sonst trüb, 0/7°

Im Norden, Osten und Süden liegen über den Niederungen oft ganztägig Nebel- und Hochnebelfelder. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben dort oft auch am Nachmittag nur gering. Im Bergland überwiegt hingegen anfangs sehr sonniges Wetter. Von Westen ziehen bereits am Vormittag kompakte Wolken einer Störungszone auf, die sich im Tagesverlauf nach und nach alpennordseitig ostwärts ausbreiten. Der Wind kommt aus Südost bis Südwest und weht am Alpennordrand sowie im Flachland des Ostens teilweise mäßig. Tageshöchsttemperaturen 3 bis 11 Grad, am wärmsten mit Föhneinfluss zwischen dem Bodensee und dem Mostviertel. Heute Nacht: Überwiegend trüb durch Hochnebel verläuft die Nacht im Osten. In den westlichen Landesteilen sind dichte Wolken und zeitweiliger Regen zu erwarten. Schnee fällt erst oberhalb von rund 1200m bis 1700m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Bergland zum Teil lebhaft aus Südost bis Süd. Tiefsttemperaturen der kommenden Nacht minus 4 bis plus 4 Grad.
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