17. Dezember 2013 | 14:27 Uhr

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Bludenz

Lawinen-Drama um Jugendlichen

Bei einem Familien-Ausflug forderte ein Lawinenabgang einen Toten.

Drei Skitourengeher sind am Dienstagnachmittag bei einem Lawinenabgang bei Lech am Arlberg verschüttet worden. Ein Jugendlicher konnte nur mehr tot aus den Schneemassen geborgen werden. Sein Vater und ihr Skiführer wurden ebenfalls verschüttet, konnten sich jedoch selbst befreien bzw. wurden von den Einsatzkräften ausgegraben, so die Polizei.

Die vierköpfige Gruppe - der Vater mit seinen zwei Söhnen und ihr Skiführer - waren im Bereich Madloch - Fauler Stock im freien Skigelände unterwegs, als sich gegen 13.15 Uhr eine Lawine löste. Drei der Skitourengeher wurden verschüttet. Zwei der Wintersportler waren rasch gerettet, für einen der Söhne kam jedoch jede Hilfe zu spät. Zur Betreuung der Angehörigen wurde das Kriseninterventionsteam eingeschaltet. An der Suchaktion waren neben der Pistenrettung und der Bergrettung Lech auch zwei Hubschrauber beteiligt.

Zum Unglückszeitpunkt herrschte in Lech am Arlberg Lawinenwarnstufe 1, also geringe Gefahr. Andreas Pecl von der Landeswarnzentrale erinnert daran, dass sich auch bei Stufe 1 durchaus heikle Situationen ergeben können, etwa aufgrund der Höhe, wegen des steilen Geländes oder durch Verwehungen. Wintersportler müssten Gefahrenstellen individuell an Ort und Stelle prüfen. Den aktuellen Fall könne er nicht beurteilen, man wolle sich die Situation an der Unglücksstelle aber in den nächsten Tagen genauer ansehen.

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Neben Nebel auch dichte Wolken und Sonne. -3/6°

Über den Niederungen halten sich Nebel- und Hochnebelfelder vielerorts hartnäckig. Aber auch abseits dieser Nebelzonen bzw. auf den Bergen scheint die Sonne nicht mehr ungetrübt, es ziehen einige mittelhohe Wolkenfelder über den Himmel, zum Abend hin nimmt die Bewölkung vor allem südlich des Alpenhauptkammes generell zu, meist bleibt es aber noch trocken. Der Wind weht schwach bis mäßig, in einzelnen Föhnstrichen jedoch auch lebhaft aus südlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen je nach Nebel, Sonne und Föhn etwa 0 bis 13 Grad, mit den höchsten Werten in mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht halten sich über den Niederungen zumindest regional weiterhin Nebel und Hochnebel. Aber auch abseits dieser Nebelregionen ziehen von Süden her mehr und mehr Wolkenfelder über den Himmel. An der südlichen Landesgrenze kann es langsam zu regnen beginnen. Schneefallgrenze etwa zwischen 1600 und 2000m Seehöhe. Der Wind weht anfangs noch teils mäßig aus Ost bis Südwest, bald lässt er überall nach. Tiefsttemperaturen minus 4 bis plus 4 Grad.
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