14. März 2013 | 08:30 Uhr

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Frankfurt

Lage am Flughafen normalisiert sich

Mehr als 170 Flüge abgesagt. Auch am Donnerstag vereinzelt Ausfälle.

Am Frankfurter Flughafen normalisiert sich die Lage nach dem kurzen, aber heftigen Wintereinbruch. Bis zum späten Mittwochabend wurden an Deutschlands größtem Airport nach Angaben des Flughafenbetreibers Fraport mehr als 170 Flüge abgesagt, insgesamt waren für den Tag rund 1.300 Starts und Landungen geplant. Auch für den Donnerstagmorgen wurden vereinzelt Flüge gestrichen.

Wieder offen
Am Abend waren alle vier Start- und Landebahnen auf Deutschlands größtem Flughafen wieder offen. Auch die Enteisung der Maschinen vor den Starts laufe stabil, sagte ein Sprecher. Bis Freitag bleibt es nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) beim winterlichen Wetter mit Tageswerten um null Grad und Dauerfrost auf den Bergen. Ab und zu schneit es ein wenig. Am Samstag geht es mit den Temperaturen etwas nach oben.

Am Dienstag waren in Frankfurt rund zwei Drittel der insgesamt 1.200 Verbindungen gestrichen worden. Viele Passagiere mussten die Nacht am Flughafen verbringen. Fraport schätzte ihre Zahl auf 2.500 bis 3.000. Wegen des Schneechaos durften am Dienstag trotz des Nachtflugverbots 33 Maschinen nach 23.00 Uhr abheben. Für diese Maschinen, deren Start eigentlich vor diesem Zeitpunkt geplant war, erteilte die Luftaufsicht die erforderliche Ausnahmegenehmigung. Am Mittwochvormittag waren noch viele Positionen von wartenden Maschinen belegt gewesen, deshalb war der Platz auch für ankommende Flugzeuge knapp.
 

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Schnee und teils gefr. Regen, -10/+1°

Zu Beginn der Arbeitswoche zieht eine Warmfront von Westen her über Österreich. Bereits während der Morgenstunden setzt leichter Schneefall in Vorarlberg und dem Tiroler Oberland ein, der sich bis zum Nachmittag entlang der Alpennordseite nach Osten ausbreitet. Mit der Warmfront steigen die Schneefallgrenzen von Westen her ebenfalls rasch an, damit ist nördlich des Alpenhauptkammes tagsüber verbreitet mit gefrierendem Regen auf den noch gefrorenen Böden zu rechnen. Südlich des Alpenhauptkammes bleibt es meist niederschlagsfrei. Ganz im Nordosten geht der Schneefall erst in der Nacht auf Dienstag in Schneeregen oder Regen über. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis West. Frühtemperaturen minus 18 bis minus 5 Grad. Tageshöchsttemperaturen zwischen minus 1 Grad im Osten und plus 4 Grad im Westen.
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