17. September 2011 | 21:13 Uhr

Unwettereinsatz Feuerwehr Althofen © FF Althofen

Hagel und Starkregen

Kärnten: Schwere Unwetter richten Schäden an

Umstürzende Bäume blockierten die Drautal-Bundesstraße.

Eine Unwetterfront mit Hagelschlag und Starkregen hat am Samstagabend im Bezirk Villach-Land große Schäden angerichtet. Bäume wurden entwurzelt, Keller überflutet, es gab Murenabgänge, verletzt wurde aber niemand.

Besonders stark betroffen war die Gemeinde Weißenstein, wo die Drautal-Bundesstraße durch umgestürzte Bäume stundenlang für den gesamten Verkehr gesperrt war. Mehrere Landes- und Gemeindestraßen waren nach Überflutungen und Vermurungen ebenfalls unpassierbar. Einige Wohnhäuser wurden durch die Muren ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen, Keller, Garagen und Gärten waren überflutet. Die Höhe des Sachschadens war vorerst nicht bekannt, er dürfte jedoch beträchtlich sein.

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Im W zunehmend bewölkt, sonst sonnig, -2/6°

In vielen Landesteilen überwiegt sonniges und trockenes Wetter. Im östlichen Flachland liegen aber zum Teil zähe Hochnebel, die sich auch bis zum Abend kaum lichten. In Vorarlberg und Tirol tauchen hingegen im Laufe des Nachmittags erste Wolken einer aufziehenden Kaltfront auf, die sich in der Folge langsam nach Osten ausbreiten. Mitunter setzt im äußersten Westen bis zum Abend auch leichter Regen ein. Der Wind weht generell nur schwach aus meist südlichen Richtungen. In Abhängigkeit von Sonnenschein, Hochnebel und Wolken liegen die Tageshöchsttemperaturen zwischen 3 und 11 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag breiten sich Wolken einer Kaltfront allmählich in Richtung Osten und Südosten aus und lösen im östlichen Flachland, im Donautal sowie am Alpenostrand letzte Hochnebelreste ab. Bis zum Morgen setzt bei einer Schneefallgrenze zwischen 700 und 1000m Seehöhe schließlich vom Bregenzer Wald, entlang der Alpennordseite bis ins westliche Niederösterreich Regen ein. In den Landesteilen nördlich der Donau ist während der Morgenstunden vereinzelt Glätte möglich. Der Wind weht unverändert schwach bei Tiefsttemperaturen zwischen minus 4 bis plus 3 Grad.
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