16. Mai 2024 | 15:00 Uhr

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Unwetter-Warnung

Kärnten rüstet sich gegen drohende Flut

Die Bewohner und Behörden Kärntens stehen in erhöhter Alarmbereitschaft, da meteorologische Prognosen für Donnerstagnacht Starkregen ankündigen. 

Diese Vorhersage hat bereits zu vorsorglichen Maßnahmen geführt, darunter die Absenkung der Pegel dreier wichtiger Stauseen entlang der Drau.

Pegel der Drau-Stauseen werden gesenkt

In Erwartung der starken Regenfälle und der damit verbundenen erhöhten Abflusswerte wurden bereits präventive Maßnahmen ergriffen. Die Pegel der Stauseen Rosegg, Feistritz-Ludmannsdorf und Völkermarkt wurden um etwa einen Meter gesenkt, um den drohenden Fluten entgegenzuwirken und potenzielle Risiken zu mindern.

Hohe Unwetterwarnstufe: Besorgnis in weiten Teilen Kärntens

Die Prognosen der Geosphere Austria geben Anlass zur Besorgnis, insbesondere in weiten Gebieten Kärntens. Die Nacht auf Freitag wird voraussichtlich von intensiven Regenfällen geprägt sein, was zu erhöhten Abflussmengen führen kann. Für Teile der Bezirke Hermagor, Spittal an der Drau, Feldkirchen und Villach-Land wurde bereits die zweithöchste Unwetterwarnstufe ausgerufen. Die Geschwindigkeit, mit der diese Niederschläge eintreten können, stellt eine zusätzliche Herausforderung dar.

Beobachtung der Lage: Krisenstäbe vorerst nicht einberufen

Während die Behörden die Situation genau im Auge behalten, wurde vorerst keine Einberufung der Krisenstäbe angeordnet. Diese Entscheidung wurde vom Büro des zuständigen Landesrates Daniel Fellner (SPÖ) bestätigt. Dennoch bleibt die Wachsamkeit hoch, da die Entwicklungen am Freitag weitere Herausforderungen bringen könnten.

Kräftige Regenfälle und lebhafter Wind für den Osten und Süden Österreichs

Die meteorologischen Prognosen deuten darauf hin, dass am Freitag in weiten Teilen des östlichen und südlichen Österreichs kräftige Regenfälle zu erwarten sind. Begleitet werden diese von lebhaftem Wind, der die Situation zusätzlich verschärfen könnte.

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Schnee und teils gefr. Regen, -10/+1°

Wolken einer Warmfront breiten sich nach und nach von Westen entlang der Alpennordseite auf den Norden und Osten Österreichs aus. Von Vorarlberg bis Oberösterreich regnet und schneit es bereits häufig. Auf den noch kalten Verkehrswegen besteht erhöhte Glatteisgefahr. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag zunächst in Form von Schnee langsam in Richtung östliches Flachland aus. Mit einer steigenden Schneefallgrenze von Westen steigt schließlich auch hier die Glatteisgefahr. Südlich des Alpenhauptkammes geht es hingegen weitgehend trocken mit dem Wetter bis zum Abend weiter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West bei Nachmittagstemperaturen zwischen minus 5 und plus 4 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen. Heute Nacht: Eine Warmfront zieht in der Nacht auf Dienstag mit dichten Wolken und Niederschlag in Richtung Osten über Österreich. Von Westen geht der Niederschlag in tiefen Lagen allmählich in gefrierenden Regen über. Auf den kalten Fahrbahnen steigt die Glatteisgefahr deutlich. Bis zum Morgen lässt schließlich von Vorarlberg bis Oberösterreich der Niederschlag nach, die Wolken bleiben zunächst aber noch oft dicht. Aufgelockert bewölkt und trocken geht es hingegen südlich des Alpenhauptkammes durch die Nacht. Der Wind weht nur schwach. Die Temperaturen steigen bis zum Morgen auf minus 6 bis plus 5 Grad, am wärmsten ist es in höheren Lagen.
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