18. April 2024 | 14:00 Uhr

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Winter-Wahnsinn

Kälte-Keule bringt jetzt halben Meter Neuschnee

Kühle Nordlage hält Mitteleuropa fest im Griff: Jetzt werden Neuschneemengen von einem halben Meter prognostiziert. So die Experten der UBIMET.

Kälte-Keule bringt halben Meter Neuschnee! Wie beeinflusst das die kommenden Tage?

Kühle Nordlage hält Mitteleuropa fest im Griff

Mitteleuropa und der Alpenraum erleben derzeit ungewöhnlich kalte Temperaturen und winterliche Wetterbedingungen. Eine Nordlage, die für die Jahreszeit untypisch ist, sorgt für niedrige Temperaturen, starken Wind und wechselhaftes Wetter. Experten vom Wetterdienst UBIMET erklären, dass diese ungewöhnliche Wetterlage durch ein blockierendes Hochdruckgebiet über den Britischen Inseln verursacht wird, das auch am kommenden Wochenende anhalten wird. Eine signifikante Erwärmung ist erst gegen Ende des Monats in Aussicht.

40 cm Neuschnee am Arlberg erwartet

Ein Tief namens Annina zieht entlang einer kühlen Nordströmung von der Nordsee über Deutschland in Richtung Karpaten. Die dazugehörige Front erreicht am Freitagabend die Alpen und führt zu markanten Neuschneemengen von Vorarlberg über Nordtirol bis zum Salzkammergut. In höheren Lagen sind dabei 15 bis 30 cm, am Arlberg und im Bregenzerwald sogar bis zu 40 cm Neuschnee möglich. Die Schneefallgrenze sinkt zeitweise bis auf 600 m, wodurch auch viele Tallagen betroffen sind. Zusätzlich zu den Schneefällen treten weiterhin teils gewittrige Regen- und Graupelschauer auf, während es im Lienzer Becken und Oberkärnten trocken bleibt.

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Die Neuschneemengen von Freitag bis Samstag.

Vienna City Marathon: Ideale Lauftemperaturen trotz Wind

Am Sonntag ändert sich die Strömung auf Nord bis Nordost, was zu einer trockeneren, aber kühleren Luftmasse führt. Die Wetterbedingungen beruhigen sich größtenteils im ganzen Land, jedoch bleibt von Vorarlberg bis zum Salzburger Land die Neigung zu Schauern bestehen. Die Schneefallgrenze liegt dann nur noch zwischen 500 und 700 m. Beim Vienna City Marathon sind vereinzelt kurze Schauer möglich, aber größtenteils bleibt es trocken. Die Temperaturen liegen landesweit zwischen 3 und 12 Grad, ideal zum Laufen, auch wenn der Nordwind im Osten und Südosten deutlich zu spüren sein wird.

Spätwinterliche Verhältnisse halten an

In der kommenden Woche wird zunächst Tiefdruckaktivität im Mittelmeerraum erwartet, gefolgt von einer weiteren Nordwestlage, die zu kühlen und unbeständigen Wetterbedingungen führt. In den Mittelgebirgen ist weiterhin mit spätwinterlichen Verhältnissen zu rechnen. Obwohl sich die Temperaturen langsam erholen, bleiben sie etwa 2 bis 5 Grad unter dem Durchschnitt für diese Jahreszeit. Erst gegen Ende des Monats könnte die 20-Grad-Marke wieder erreicht werden.

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Bewölkt, einzelne Schneeschauer -4°/+2°

Von nur wenigen Sonnenfenstern abgesehen dominieren am Sonntag verbreitet dichte Wolken. Diese sorgen zunächst vor allem im Westen und Norden, später schließlich auch in Teilen Niederösterreichs, in Wien und im Burgenland für einsetzenden Schneefall. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt aber weiter am nördlichen Alpenrand. Am Alpenostrand können sich mitunter auch ein paar Regentropfen in den Niederschlag mischen. Vereinzelt kann Straßenglätte nicht ausgeschlossen werden. Weitgehend trocken bleibt es von Osttirol ostwärts. Der Wind aus West bis Nord weht schwach bis mäßig, im Bergland auch lebhaft. Mit minus 4 bis plus 5 Grad sind die Tageshöchsttemperaturen erreicht. Heute Nacht: Mit vielen dichten Wolken geht es in die Nacht auf Sonntag. Diese Wolken bringen zunächst nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten noch Schneefall. Im Laufe der Nacht verlagert sich der Schneefall jedoch immer mehr an den Alpennordrand. Außerdem lockert stellenweise die Bewölkung auf. Der Wind kommt schwach bis mäßig, in der Tauernregion auch lebhaft bis stark auf Nordwest. Bis zum Morgen sinken die Temperaturen auf minus 13 bis minus 2 Grad. Inneralpin kann es in windgeschützten Becken aber auch noch stärker auskühlen.
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