22. April 2013 | 06:34 Uhr

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Regen und Eisschmelze

Jahrhunderthochwasser in Südlettland

Überschwemmungs-Katastrophe: Situation droht offenbar zu eskalieren.

Im südlichen Lettland droht wegen starker Regenfälle im Zusammenwirken mit der Eisschmelze offenbar eine Überschwemmungskatastrophe. Die Ogre, ein Nebenfluss der Düna (Daugava), hat laut Meteorologischen Institut in Riga am Sonntag an einzelnen Stellen den höchsten Wasserstand seit 240 Jahren erreicht. Mehrere Flüsse waren bereits in den vergangenen Tagen über die Ufer getreten und hatten zu Versorgungs- und Verkehrsproblemen geführt.

Krisensitzung

Ministerpräsident Valdis Dombrovskis kündigte für Montag eine neuerliche Krisensitzung der Regierung an, nachdem das Kabinett am Freitag einen Antrag von Umweltminister Edmunds Sprudzs zur Ausrufung des nationalen Notstands als "nicht notwendig" niedergestimmt hatte. Bereits in den Tagen davor hatten regionale Vertreter der Zentralregierung vorgeworfen, den Ernst der Lage nicht erkennen zu wollen.

In der Stadt Ogre, wo die Wassermassen einen Damm zum Einsturz brachten, wurden laut der Nachrichtenagentur LETA am Sonntag Trinkwasserdepots angelegt und Wasser an die Bevölkerung verteilt. In Plavinas an der Düna mussten davor mehrere Häuser evakuiert werden. Einzelne Gebiete müssen ohne elektrischem Strom auskommen. Detaillierte Berichte über die Situation in Südlettland waren bisher spärlich gesät.

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Erst trüb und nass, tagsüber etwas Sonne. 13/22°

In der Westhälfte des Landes geht es lange Zeit sonnig durch den Sonntag. Im Norden und Osten Österreichs ziehen hingegen schon bald ausgedehnte und immer dichtere Wolkenfelder von Norden her auf und die Sonne zeigt sich hier immer seltener. Im Laufe des Nachmittages und abends setzen von Norden her auch Regen und Regenschauer ein, die abends dann auch langsam den Westen erreichen. Der Wind weht in den Niederungen schwach bis mäßig aus West. Tageshöchsttemperaturen 19 bis 25 Grad. Heute Nacht: In der Nacht bringt eine Störungszone von Norden her dichte Wolken und Regen sowie auch den Durchzug teils kräftiger Schauerstaffeln. In den nördlichen Staulagen regnet es auch teilweise länger andauernd. Wetterbegünstigt ist zunächst die Alpensüdseite, hier greifen einzelne Schauer erst in den frühen Morgenstunden über. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 8 und 16 Grad.
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