14. April 2025 | 09:50 Uhr

Regenflut_Header.jpg © getty (Symbolbild)

Unwetter vor Ostern

Italien-Urlauber aufgepasst: Jetzt kommt die Regenflut

Wer in der Woche vor Ostern einen Urlaub in Italien geplant hat, muss sich auf sehr nasses Wetter einstellen. 

Besonders im Norden des Landes kann es in den kommenden Tagen zu kräftigem Regen kommen. Für viele beliebte Urlaubsregionen bringt das jedoch auch eine kleine Entlastung – zumindest in einem Punkt.

Heftiger Regen zur Wochenmitte erwartet

In der Karwoche müssen Urlauber in Italien mit starkem Regen rechnen. Vor allem im Norden des Landes – südlich der Alpen – wird es ab Mitte der Woche sehr nass. Betroffen sind besonders die Regionen Ligurien, Tessin (Schweiz), Südtirol, Venetien und deren Umgebung. Dort kann es von Dienstag bis einschließlich Gründonnerstag zu großen Regenmengen kommen. Meteorologen rechnen in den sogenannten Staulagen mit mehr als 100 Litern Regen pro Quadratmeter. In manchen Gegenden kann die Niederschlagsmenge sogar auf über 150 Liter pro Quadratmeter steigen. Das entspricht etwa dem durchschnittlichen Monatsniederschlag in diesen Regionen – nur eben innerhalb weniger Tage.

Mögliche Folgen: Überschwemmungen und Erdrutsche

Der viele Regen kann in manchen Teilen des Landes zu Problemen führen. In tiefer gelegenen Gebieten sind lokale Überschwemmungen möglich. Auch in Hanglagen besteht die Gefahr von Erdrutschen, besonders dort, wo der Boden durch frühere Niederschläge bereits gesättigt ist.

Eine Entlastung für die Natur

Trotz der drohenden Unwetter bringt der Regen auch eine positive Wirkung mit sich: Die in den vergangenen Wochen hohe Waldbrandgefahr in Norditalien dürfte durch die ergiebigen Niederschläge stark zurückgehen oder ganz verschwinden. In vielen Teilen Norditaliens war es in den vergangenen Monaten zu trocken, was das Risiko für Brände deutlich erhöht hatte.

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Im W etwas Sonne, sonst trüb, etwas Regen, 1/7°

Der Himmel ist meist wolkenverhangen, dazu gehen vor allem in der Osthälfte ein paar Regenschauer nieder. Im Laufe des Nachmittages werden die Regenschauer seltener und vor allem in der Westhälfte Österreichs zeigt sich dann auch zeitweise die Sonne. Im Norden und Nordosten hält sich die Hochnebeldecke zäh. Die Schneefallgrenze pendelt zwischen 1000 und 1500m Seehöhe. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus Süd bis Nordwest. Tageshöchsttemperaturen 3 bis 11 Grad. Heute Nacht: Die Nacht auf Sonntag verläuft in der Westhälfte trocken und aufgelockert bis stark bewölkt. Weiter nach Osten zu dominieren die Wolken. In der ersten Nachthälfte sind im Südosten ein paar Regenschauer einzukalkulieren, später auch in Niederösterreich. Die Schneefallgrenze pendelt zwischen 1000 und 1400m Seehöhe. Der Wind weht nur schwach. Tiefsttemperaturen minus 8 bis plus 4 Grad.
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