22. Jänner 2013 | 08:03 Uhr

flughafen.jpg © epa

Winterwetter

Hunderte Flüge wegen Schneefalls gestrichen

Wien-Schwechat durch wetterbedingte Ausfälle nur in kleinem Maß betroffen.

Flugzeuge in London und Frankfurt bleiben am Boden, Laster stehen quer, und Züge verspäten sich: Das Winterwetter hat den Verkehr in Europa zum Wochenstart erheblich gestört. An Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt mussten rund 500 von 1.190 geplanten Flügen gestrichen werden. Während einige europäische Flughäfen durch das Winterwetter erhebliche Probleme hatten, gab es am Flughafen Wien in Schwechat heute, Montag, zwar leichten Regen, aber keinen Eisregen. Durch die wetterbedingten Probleme anderer Flughäfen waren aber über 20 Verbindungen von oder nach Wien ausgefallen.

Eisregen
Grund für die Ausfälle in Frankfurt seien ein Rückstau nach dem Eisregen vom Sonntag sowie Schnee und Minustemperaturen am Montag gewesen, sagte eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport. Die Auswirkungen des Winterwetters würden am Flughafen sicherlich auch noch am Dienstag zu spüren sein.

Neuschnee

Betroffen seien Ziele in allen Teilen der Welt gewesen, teilen die Betreiber am Montag mit. In weiten Teilen Europas hatte es am Sonntag und Montag mehrere Zentimeter Neuschnee gegeben. Bereits am Sonntag waren in Frankfurt wegen Schnee und Eisregen zahlreiche Flüge annulliert worden.

An Europas größtem Flughafen London-Heathrow wurden mindestens 175 Flüge wegen schlechter Sicht annulliert. Auch Paris, Amsterdam, München, Düsseldorf und Stuttgart strichen insgesamt Hunderte Flüge.

Winterwetter
Auch Bahnreisende litten unter dem Winterwetter. Die Fahrpläne des Expresszuges zum Flughafen London-Gatwick und der "Eurostar"-Zugverbindung nach Brüssel wurden an die Wetterbedingungen angepasst. Wegen des Winterchaos war auch in Belgien der internationale Zugverkehr stark beeinträchtigt. Hochgeschwindigkeitszüge des Thalys, der Brüssel mit Paris und Deutschland verbindet, verkehrten mit teilweise erheblichen Verspätungen oder gar nicht.

Chaos in Moskau
Auch Moskau meldete am Montag heftigen Schneefall. Dieser sorgte für zahlreiche Staus und Verkehrsunfälle. Innerhalb von vier Tagen seien in der russischen Hauptstadt etwa 50 Zentimeter Schnee gefallen, sagte am Montag Vize-Bürgermeister Pjotr Birjukow der Nachrichtenagentur AFP.

"Normalerweise fallen im Schnitt im gesamten Januar nur 42 Zentimeter." Seit Beginn des Jahres seien diesmal schon 65 Zentimeter gefallen. In Russland starben in diesem Winter wegen der Kälte bereits 180 Menschen.
 

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Schwacher Störungseinfluss von SW. 6/13°

Eine Störungszone liegt heute Sonntag stationär über Österreich und schwächt sich dabei ab. Auch am Nachmittag sind dabei unergiebige Niederschläge zu erwarten, am ehesten südlich des Alpenhauptkammes sowie im Südosten. Dicht bewölkt ist es dabei von Vorarlberg bis ins Waldviertel, hier regnet es nur selten. Sonnenfenster nach Südosten hin lassen Haufenwolken immer wieder aufquellen, mit nachfolgenden Schauern. Schneefallgrenzen zwischen 1200 und 1600m. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Nachmittagstemperaturen zwischen 7 und 16 Grad. Heute Nacht: Schwacher Störungseinfluss bringt auch während der kommenden Nacht vor allem alpennordseitig dichte Wolken und zwischen dem Tiroler Unterland und dem Waldviertel ein paar Regentropfen oder Schneeflocken oberhalb 1000m. Überall sonst ist es niederschlagsfrei bei veränderlicher Bewölkung. Im Donauraum bläst mäßiger Westwind. Tiefsttemperaturen zwischen 1 und 6 Grad.
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