25. März 2025 | 12:17 Uhr

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1. Langzeit-Prognose

Hitzewellen voraus: DIESEN Regionen Österreichs droht ein Super-Sommer

Die ersten Langzeitprognosen lassen auf einen außergewöhnlich warmen und trockenen Sommer in Österreich schließen. 

Besonders für Kärnten und Osttirol deuten die Vorhersagen auf eine anhaltende Hitzewelle hin. Das Wetterportal "Severe Weather Europe" (SWE) hat Modelle analysiert und gibt einen Ausblick auf die kommenden Monate.

Erste Prognosen für den Sommer

Laut SWE wird der Frühling wechselhaft mit feuchten und warmen Phasen beginnen, bevor der Sommer trocken und heiß ausfällt. Die Prognosen beruhen vor allem auf dem Modell des "European Centre for Medium-Range Weather Forecasts" (ECMWF), das als besonders zuverlässig gilt. Dennoch weist SWE darauf hin, dass Langzeitprognosen lediglich Trends aufzeigen und keine exakten Vorhersagen ermöglichen.

April bis Juni: Warmer Frühling mit regionalen Unterschieden

Bevor sich die Experten dem Hochsommer widmen, betrachten sie zunächst die Monate April, Mai und Juni. "Eine Druckanomalie deutet auf ein Tiefdruckgebiet über West- und Nordwesteuropa hin", erklärt SWE. Dadurch strömt feuchte Luft aus dem Mittelmeerraum nach West- und Mitteleuropa. Gleichzeitig bildet sich ein Hochdruckgebiet über Nordosteuropa, das warme Luft nach Österreich, Kärnten und die Adria transportiert. Die Folge: Während es im Westen und Nordwesten Europas verstärkten Niederschlag geben dürfte, wird es im Osten – also auch in Österreich, Kärnten und Osttirol – überdurchschnittlich warm und trocken bleiben.

Juli: Hochsommer mit Hitzewellen

Juli ist traditionell der wärmste Monat des Jahres – und laut den aktuellen Prognosen wird er dieser Erwartung gerecht. Ein Tiefdruckgebiet über Nordeuropa und dem Nordatlantik sowie ein anhaltendes Hochdruckgebiet über Mitteleuropa könnten das Wettergeschehen dominieren. Vor allem in Südost- und Mitteleuropa wird es heiß und trocken. "Das blockierende Hochdruckgebiet könnte die Dürregefahr in Mitteleuropa erhöhen und das Risiko für Hitzewellen steigen lassen", so die Einschätzung von SWE.

August: Keine Abkühlung in Sicht

Auch im August bleibt die Hitze bestehen. "Alles deutet auf eine ausgedehnte Blockade der warmen Luftmassen hin", prognostiziert SWE. Besonders betroffen sind Österreich, Norditalien sowie Slowenien und Kroatien. In diesen Regionen wird mit überdurchschnittlich hohen Temperaturen und Trockenheit gerechnet. Das kanadische Modell CANSIPS zeigt eine leicht abweichende Entwicklung: Demnach könnte es in den südlichen Zentralregionen und dem Mittelmeerraum zu vermehrtem Niederschlag kommen. Falls sich dieses Szenario bewahrheitet, wäre auch für Kärnten und Osttirol mehr Regen möglich. Unabhängig von den Modellvarianten gehen die Experten jedoch von einer hohen Wahrscheinlichkeit für Dürren und Hitzewellen in Mitteleuropa aus.

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Freundlich, später im W auch Regen. 5/16°

Vereinzelt gibt es im Süden und Südosten, im Donauraum sowie im Mürztal noch Nebelfelder, welche sich aber rasch auflösen. Sonst scheint die Sonne zumindest für einige Zeit, wenn auch nicht ungestört. In der Osthälfte ziehen zwischenzeitlich dichtere Wolken durch. Auch im Westen schieben sich ab Mittag immer öfter Wolken vor die Sonne und von Vorarlberg über die nordwestlichen Bezirken Tirols bis in Salzkammergut ist mit meist unergiebigen Regenschauern zu rechnen. Der Wind weht schwach, in höheren Lagen mäßig, aus Nordost bis Nordwest. Tageshöchsttemperaturen 13 bis 19 Grad.
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