04. Oktober 2024 | 09:00 Uhr

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Wintereinbruch

Hier kommt jetzt massenhaft Schnee zusammen

Der Winter hält Einzug in Österreich, und mit ihm kommt eine erhebliche Menge an Schnee. Besonders in höheren Lagen wird es in den nächsten Tagen zu intensiven Schneefällen kommen. 

Die Wetterlage wird vor allem in den Alpengebieten für winterliche Verhältnisse sorgen. Autofahrer sollten sich auf schwierige Straßenbedingungen einstellen.

Italienisches Tief bringt viel Neuschnee

Das Tiefdruckgebiet FINNY, welches aus Italien heranzieht, sorgt bis Samstag für reichlich Niederschlag. Dabei kommt es besonders in den Bergen zu starkem Schneefall. Die Schneefallgrenze beginnt am Donnerstag bei etwa 1800 Metern, doch bis Freitag sinkt sie stetig ab und erreicht schließlich etwa 1200 Meter. In einigen Fällen, besonders bei intensiven Niederschlägen, kann die Schneefallgrenze sogar unter 1000 Meter fallen.

Starke Schneefälle in den Alpen

Von den Ötztaler Alpen bis in die Tauern, den Karnischen Alpen sowie in den Karawanken wird mit der größten Schneemenge gerechnet. Hier können insgesamt zwischen 20 und lokal über 50 Zentimeter Neuschnee zusammenkommen. Auch in höher gelegenen Tälern, wie dem Lesachtal, dem Mölltal oder dem Lungau, sind winterliche Bedingungen zu erwarten. Diese Regionen werden in den kommenden Tagen eine weiße Winterlandschaft präsentieren.

Schwierige Straßenverhältnisse erwarten Autofahrer

Wer in den Bergen unterwegs ist, muss sich auf Schneeglätte einstellen, besonders auf Berg- und Passstraßen kann es zu Behinderungen kommen. Es wird örtlich mit gesperrten Straßen gerechnet, und Schneeketten könnten notwendig werden. Autofahrer sollten daher unbedingt die Wetter- und Verkehrsinformationen im Auge behalten, um nicht von plötzlich winterlichen Verhältnissen überrascht zu werden.

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Meist trüb, wenig Sonne, 4/12°

In der Früh und am Vormittag zieht die nächste Störungszone von Nordwesten her durch und bringt in vielen Regionen Regen und Regenschauer. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1200 und 1600m Seehöhe. Im Laufe des Nachmittages klingen die Niederschläge aber allmählich wieder ab und auch die Wolken lockern auf. Lediglich in den nördlichen Staulagen bleibt es länger trüb und schaueranfällig. Generell wetterbegünstigt ist der äußerste Süden, hier bleibt es meist niederschlagsfrei. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, im Osten und in exponierten Lagen teils auch kräftig aus West, nur im Süden ist es windschwach. Frühtemperaturen je nach Wind minus 2 bis plus 9 Grad, Tageshöchsttemperaturen 6 bis 14 Grad.
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