05. Februar 2014 | 23:17 Uhr

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Klagenfurt

Helikopter-Einsatz im Schnee

Seit einer Woche hält der Eis-Winter den Süden des Landes fest im Griff.

Jetzt müssen sogar Hubschrauber ran: In Osttirol und Kärnten hoben gestern gleich sechs Helis des Bundesheeres ab, um mit ihren Rotor-Blättern Schnee von Bäumen und Oberleitungen zu blasen. „Das Ganze passiert in Schwebeflügen in einer Höhe von fünf bis fünfzehn Metern und kann nur von erfahrenen Piloten durchgeführt werden“, erklärt Oberstleutnant Peter Barthou gegenüber ÖSTERREICH. Das Ziel: weitere Sperren und Stromausfälle verhindern.

Osttirol: Schnee türmte sich auf bis zu 10 Meter!

Wieder waren am Mittwoch in Kärnten 3.000 Haushalte ohne Strom. Vielerorts fiel wegen der schlechten Witterung der Schulunterricht aus. In Osttirol wurde gestern bekannt gegeben: Seit Beginn der Schneefälle wurden zwei Millionen Kubikmeter Schnee von den Straßen geräumt. Mancherorts türmte er sich sogar auf eine Höhe von bis zu zehn Metern!

Einsatzkräfte brachten Windeln und Medikamente
Besonders heikel: Einsatzkräfte schlugen sich gestern sogar bis ins gesperrte St. Jakob im Lesachtal durch. In ihrem Gepäck: Medikamente, Babynahrung und Windeln.

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Gebietsweise nebelig, sonst sonnig. -9/0°

In den Niederungen des Südens, Nordens und Ostens, sowie im Rheintal halten sich regional Nebel und Hochnebel. Vor allem im Waldviertel erweisen sich diese als hartnäckig. Abseits und nach Auflösung der Nebel- und Hochnebelfelder geht es mit viel Sonnenschein durch den Tag. Ganz im Westen machen sich am Abend erste Wolken einer aufziehenden Störung bemerkbar. Der Wind weht überwiegend schwach, im Nordosten auch mäßig, aus Südost. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen minus 6 und plus 6 Grad, mit den höchsten Werten im Westen.
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