07. März 2024 | 09:00 Uhr

Balkan_Header.png © getty (Symbolbild)

warnstufe "gelb"

Hagel und Schnee verwandeln Balkan-Insel in eine Winterlandschaft

Ein unerwartetes Naturschauspiel verzauberte gestern Kroatien: Hagel und Schnee verwandelten eine Balkan-Insel in eine ungewöhnliche Winterlandschaft.

 

Schnee bedeckte Ski-Resorts im Norden, während eine Trauminsel im Süden unter einem ungewöhnlichen Wetterphänomen litt. 

Unerwartete Winterfreuden in Kroatien

Gestern wurde Kroatien von einer eisigen Kaltfront heimgesucht, die nicht nur die Ski-Enthusiasten in den nördlichen Urlaubsregionen beglückte, sondern auch im südlichen Teil der idyllischen Insel Čiovo für Aufsehen sorgte. Während die Winterfans im Norden gestern Schneeballschlachten feierten, erlebte der südliche Teil der Insel ein bemerkenswertes Naturereignis, das sowohl Bewohner als auch Touristen gleichermaßen überraschte.

Schneefall in kroatischen Ski-Paradiesen

Gestern erstrahlten die Ski-Resorts "Platak" im Norden des Landes und Zavižan im Nationalpark Nord-Velebit in einem weißen Kleid aus Schnee. Ein unerwartetes Comeback des Winters sorgte gestern für Freude bei den Winterurlaubern, die sich über frischen Pulverschnee und perfekte Pistenbedingungen freuen durften.

Unwetter-Gefahr auf Čiovo

Währenddessen erreichte die Kaltfront gestern die sonnenverwöhnte Insel Čiovo im Süden Kroatiens. Doch statt des ersehnten Winterzaubers brachte sie heftige Unwetter mit sich. Der südliche Teil der Insel erlebte gestern Starkregen begleitet von Hagel, der die Landschaft binnen kürzester Zeit in ein weißes Farbenmeer verwandelte. Augenzeugenberichte sprachen gestern von unaufhörlich prasselndem Regen, der nicht nur Straßen, sondern auch Hauseinfahrten rasch unter Wasser setzte.

Alarmstufe "gelb" für die Trauminsel

Die Situation auf Čiovo wurde gestern schnell kritisch, und die örtlichen Behörden riefen gestern die Alarmstufe "gelb" aus. Bewohner berichteten, dass sie gestern teilweise ihre Wohnorte nicht mehr verlassen konnten, da Straßen und Wege durch die Wassermassen unpassierbar wurden. Die einst idyllischen Straßen der Insel wurden gestern zu reißenden Flüssen, und die Bewohner mussten mit den unerwarteten Naturgewalten kämpfen.

Während gestern die nördlichen Teile Kroatiens den Winter in vollen Zügen genossen, zeigte die unvorhersehbare Natur gestern ihre Macht auf der südlichen Insel Čiovo. Ein bemerkenswertes Zusammenspiel von Schnee und Unwettern verlieh gestern dem Land eine faszinierende Dualität – eine Geschichte von winterlicher Freude und unerwarteten Herausforderungen.

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Viel Sonne, im Südosten länger bewölkt. 4/17°

Unter Zwischenhocheinfluss setzt sich in den meisten Landesteilen sonniges und trockenes Wetter durch. Vor allem im Südosten halten sich jedoch Störungsreste in Form von ein paar dichteren Wolken oder hochnebelartiger Bewölkung länger. Hier kann sich im Laufe des Nachmittags die Sonne nur langsam behaupten. Während der Abendstunden treffen schließlich von Westen erste dichtere Wolken einer Störung ein, die mitunter in Tirol und Vorarlberg lokalen Regen bringen. Der Wind weht schwach bis mäßig, meist aus Ost bis Südwest bei Nachmittagstemperaturen zwischen 11 und 24 Grad. Die höchsten Temperaturen werden in den westlichen Landesteilen gemessen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag erreichen Wolken einer schwachen Störung von Westen Österreich und breiten sich bis zum Morgen langsam ostwärts aus. Während der Morgenstunden kann es vor allem in Tirol und Vorarlberg örtlich mitunter auch regnen. In Teilen der Steiermark sowie generell am Alpenostrand muss außerdem mit lokalen Nebelfeldern gerechnet werden. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus Ost bis Süd sinken die Temperaturen auf plus 12 bis minus 2 Grad.
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