19. März 2013 | 08:45 Uhr

frühling_schnee_dpa.jpg © dpa

Es bleibt winterlich

Frühlingsbeginn nur am Kalender

Am 20. März beginnt der Frühling ganz offiziell - das Wetter spielt leider nicht mit.

Am 20. März ist astronomischer Frühlingsbeginn. Wer jetzt aus dem Fenster schaut, kriegt davon nur wenig mit: Kalter Wind, Schnee und ein grauer Himmel lassen kaum Frühlingsgefühle aufkommen. Der kalendarische Beginn variiert und fällt, abhängig unter anderem vom Abstand zum letzten Schaltjahr, auf den 19., 20. oder 21. März

Sommersonnwende
Der Frühling endet übrigens am 21. Juni, der Sommersonnenwende. An diesem Tag ist es genau 16 Stunden hell (längster Tag des Jahres) und acht Stunden dunkel (kürzeste Nacht des Jahres).

Frühlingsblumen
Mit den längeren Tagen lässt die Sonne hoffentlich bald ihre ersten warmen Strahlen spüren und gibt der Natur eine Chance, sich zu regen: Auch wenn Eis und Schnee noch nicht ganz gegangen sind, zeigt sich als erster Bote das Schneeglöckchen. Andere Frühblüher wie Krokus, Tulpe, Frühlingsknotenblume, Märzenbecher und Narzisse - auch als Osterglocke bekannt - folgen. Danach erfreuen sich die Menschen an Flieder, Maiglöckchen und Pfingstrosen.

So wird der Mittwoch
In weiten Teilen des Landes startet der Tag recht sonnig. Tagsüber ziehen dann jedoch von Westen her allmählich Wolkenfelder auf und in Vorarlberg, im Tiroler Oberland und in Osttirol setzen gegen Abend Regen- und Schneeschauer ein. Die Schneefallgrenze sinkt bis unter 1000m. Überwiegend freundlich bleibt es im Osten. Der Wind bläst eher schwach bis mäßig meist aus Ost bis Südwest. Alpennordseitig können sich vorübergehend Föhneffekte bemerkbar machen. Frühtemperaturen minus 7 bis plus 3 Grad, Tageshöchsttemperaturen 6 bis 14 Grad.

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W und N schaueranfällig, sonst sonniger, 8/16°

An der Alpennordseite und im Norden halten sich zunächst Restwolken und hier scheint auch tagsüber die Sonne nur zeitweise neben durchziehenden Wolkenfeldern mit Regenschauern. Schneefallgrenze 1500 bis 1800m Seehöhe. Weiter im Osten und im Süden sind die sonnigen Abschnitte häufiger und länger, zum Abend hin können dann aber auch auf die Alpensüdseite Regenschauer übergreifen. Der Wind bläst im nördlichen Alpenvorland und im Osten mäßig bis lebhaft aus West, sonst meist nur schwach. Tageshöchsttemperaturen 13 bis 20 Grad, mit den höchsten Werten im Südosten. Heute Nacht: Am Abend und zu Beginn der Nacht ziehen noch recht verbreitet Wolkenfelder durch und vor allem im Bergland sowie auch generell im Süden und Südosten kommt es zu Regenschauern. Schneefallgrenze 1500 bis 1800m Seehöhe. Von Norden her klart es allerdings im Laufe der Nacht immer öfter auf, im Bergland bleiben aber Restwolken und Hochnebelfelder zurück. Der Wind weht im Osten noch teils mäßig aus West, sonst ist es schwach windig. Tiefsttemperaturen 2 bis 9 Grad.
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