02. Jänner 2025 | 09:25 Uhr

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Kaltfront

Frostiger Jahresbeginn: Schneefall und Glätte im Anmarsch

Die kommenden Tage in Österreich werden frostig.

Neben frostigen Temperaturen bringt eine Kaltfront aus dem Norden Schnee, gefrierenden Regen und Glättegefahr mit sich. Hier erfahren Sie, welche Regionen besonders betroffen sind und wie sich das Wetter im Detail entwickelt.

Schneefallgrenze sinkt

Der Donnerstag startet vielerorts ruhig und trocken. Besonders im östlichen Bergland und im Süden sind noch sonnige Abschnitte möglich, abseits von lokalen Nebelfeldern. Doch im Laufe des Tages zieht es von Norden her zu. Am Abend bringt eine markante Kaltfront Regen und oberhalb von 700 bis 1.000 Metern Schneefall entlang der Alpennordseite.

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Die aktuellen Unwetter-Warnungen durch die Unwetterzentrale.

Im Süden und Osten bleibt es bis zum späten Abend weitgehend trocken, bevor im äußersten Osten leichter gefrierender Regen einsetzen kann. In den Alpen sinkt die Schneefallgrenze in der Nacht mit nachlassendem Niederschlag bis in tiefe Lagen. Gleichzeitig weht im Norden und Osten lebhafter Westwind. Die Temperaturen bewegen sich zwischen -1 und +11 Grad Celsius.

Freitag: Winterliche Kälte kehrt ein

Am Freitag beginnt der Tag vielerorts bewölkt, entlang der Nordalpen mit leichtem Schneefall. Im Tagesverlauf lockert es von Osttirol und Oberkärnten her etwas auf, auch im Bergland sind noch gelegentliche sonnige Phasen möglich. Entlang der Nordalpen klingt der Schneefall rasch ab. Der Westwind bleibt lebhaft, besonders am Alpenostrand kann er stellenweise stürmisch auffrischen. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen -3 und +5 Grad. In einigen Regionen, vor allem in höheren Lagen, bleibt es ganztägig frostig.

Samstag: Vorsicht vor Glatteis

Der Samstag startet trocken. Während sich im Norden und Nordosten noch dichte Restwolken halten, präsentiert sich das Wetter in den übrigen Landesteilen freundlicher. Ein Mix aus Sonne und Wolken dominiert, bevor ab dem Nachmittag von Westen her dichte Wolken aufziehen. Der Tag endet vielerorts trocken, jedoch kann es bereits erste Vorboten des kommenden Wetterumschwungs geben. Der Wind weht zunächst schwach bis mäßig aus West und dreht im Laufe des Tages auf Süd. Die Temperaturen erreichen Werte zwischen -7 und +4 Grad, wobei im Westen teils ganztägig Frost herrscht.

Sonntag: Gefrierender Regen als Risiko

Am Sonntag beginnt der Tag mit dichten Wolken. In Kärnten und der Südsteiermark sind noch einige Auflockerungen möglich. Von Vorarlberg bis ins Tiroler Oberland setzt bereits am Morgen Schneefall ein, der in tiefen Lagen schnell in gefrierenden Regen übergeht. Im Laufe des Vormittags breitet sich der Niederschlag nach Osten aus. Besonders entlang der Alpennordseite und bis in den Donauraum besteht erhöhte Glättegefahr durch gefrierenden Regen. Autofahrer und Fußgänger sollten hier besonders vorsichtig sein. Im Osten weht moderater Südostwind, während die Temperaturen zwischen -3 und +7 Grad liegen.

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Schneeregen im W und N, Schneeschauer im O, -5/+4°

Zunächst überwiegen die Wolken und es schneit oder regnet vor allem von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich zeitweise. Stellenweise besteht vorübergehend Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze steigt von Westen her auf 600 bis 1300m. Im Osten gibt es nur ab und zu leichten oder unergiebigen Schneefall. Am Nachmittag lockert es von Western regional etwas auf, und der Niederschlag wird weniger. Am späten Nachmittag oder zum Abend hin wird der Niederschlag im Westen wieder häufiger. Der Wind weht in Tirol und Vorarlberg teils lebhaft aus West, abseits davon oft nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Temperaturen in der Westhälfte. Heute Nacht: Eine weitere Störungszone erfasst die Alpennordseite. Verbreitet ist von Vorarlberg, über Salzburg bis zum Alpenostrand zeitweise mit Schneefall, in tiefen Lagen teils auch mit Schneeregen zu rechnen. Einzelne Ausläufer erreichen auch den Süden. Hier bleibt es aber oft auch trocken. Der Wind weht entlang des Alpenhauptkamms und nördlich davon mäßig, in höheren Lagen lebhaft aus West, abseits davon weht er nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 4 und plus 2 Grad.
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