31. Mai 2024 | 15:00 Uhr

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Starkregen

Feuerwehren im Dauereinsatz: Hochwasseralarm in Vorarlberg

In Vorarlberg führen anhaltende starke Regenfälle zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr.  

Besonders betroffen sind der Bodenseeraum, das untere Rheintal, der Bregenzerwald und das Kleinwalsertal. Weitere Niederschläge werden erwartet, wodurch die Hochwassergefahr weiterhin besteht.

Erhöhte Einsatzbereitschaft der Feuerwehr

Aufgrund der anhaltenden Schlechtwetterlage fallen in Vorarlberg große Regenmengen. Schwerpunkte sind der Bodenseeraum, das untere Rheintal, der Bregenzerwald sowie das Kleinwalsertal. In den nächsten 24 Stunden werden weitere 100 Millimeter (Liter pro Quadratmeter) Regen erwartet. Aktuell kommt es vermehrt zu Einsätzen der Feuerwehr aufgrund des Starkregens.

 

Lage am Alpenrhein: Vorsorgliche Sperrungen

Die steigenden Wasserpegel am Alpenrhein haben erste Maßnahmen erforderlich gemacht. Fuß- und Radwege in den Vorländern wurden vorsorglich gesperrt. Diese Maßnahmen sollen im Laufe des Samstags wieder aufgehoben werden. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, sich an die Sperrungen zu halten.

Auf der österreichischen Seite sind der Radweg im Vorland bei Lustenau sowie die Vorländer ab der Brücke Hard-Fußach bis zum Bodensee gesperrt.

Schweizer Seite: Beobachtungen und mögliche Sperrungen

Auf der Schweizer Seite wird die Lage weiterhin genau beobachtet. Ob eine Sperrung der Vorländer ab Widnau, Wiesenrainbrücke bis St. Margrethen Buggerhorn notwendig ist, entscheidet sich in den Abendstunden.

Aktuelle Lage: Steigende Pegel im Alpenrhein-Einzugsgebiet

Die intensiven Niederschläge im Bündnerland (Schweiz) lassen die Pegel der Flüsse im Einzugsgebiet des Alpenrheins ansteigen. Die Abflussspitze bei Diepoldsau wird in den späten Abendstunden erwartet. Die derzeitigen Prognosen des Schweizer Bundesamtes für Umwelt (BAFU) gehen von einem maximalen Abfluss zwischen 1.000 und 1.500 Kubikmetern pro Sekunde aus.

Verhaltensempfehlungen für die Bevölkerung

Die Bevölkerung wird eindringlich gebeten, sich nicht in der Nähe des Rheins aufzuhalten, um mögliche Arbeiten der Einsatzkräfte nicht zu behindern. Aus Gründen der persönlichen Sicherheit sollen Rheindämme, Vorland und insbesondere die Innenwuhre gemieden werden.