14. April 2011 | 08:28 Uhr

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Interview

Expertin: "Trend zeigt, dass es warm wird"


Ostern kehrt der Frühling zurück. Expertin Christa Kummer dazu im Interview.

ÖSTERREICH: Wie beurteilen Sie die aktuelle Wetterlage?

Christa kummer: Klar ist: Im Moment liegen die Temperaturen etwa fünf bis sechs Grad unter dem langjährigen Mittel. Bis zum Wochenende wird es aber wieder ein wenig wärmer.

ÖSTERREICH: Wie sieht der generelle Trend in Österreich für die Osterwoche aus?

Kummer: Der grobe Trend für die nächste Woche ist sehr positiv. Das heißt, die Temperaturen werden sich Tag für Tag langsam dem langjährigen Mittel anpassen. Temperaturmäßig sind also wieder 20 Grad möglich, wenn die Sonne scheint. In Gebieten ohne Sonnenschein liegen sie dementsprechend darunter.

ÖSTERREICH: Das sind aber keine guten Nachrichten für Pollen-Allergiker, oder?

Kummer: Nein, ganz und gar nicht. Mit den steigenden Temperaturen kommt es auch wieder zu einem Aufblühen der Gräser-Pollen. Für viele ist das die Hölle, die leiden dann extrem.

ÖSTERREICH: Wird es zu Ostern schon sommerlich?

Kummer: Das ist schwierig zu sagen. Unsere Daten zeigen, es wird wärmer.

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Im W viel Sonne, im O mehr Nebel, -5/+4°

Von Vorarlberg entlang der Alpennordseite bis Oberösterreich scheint abseits lokaler Nebel- und Hochnebelfelder die Sonne verbreitet. Weiter im Osten und Süden liegen hingegen in tiefen Lagen und im Waldviertel verbreitet Nebel und Hochnebel zäh. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben gering. Mitunter können aus der feuchten Schicht auch ein paar Schneeflocken fallen. Oberhalb des Hochnebels scheint aber auch hier die Sonne. Der Wind aus Ost bis Süd frischt im Bergland und im Osten Österreichs deutlich auf. Die Nachmittagstemperaturen je nach Wolken, Nebel und Sonne minus 2 bis plus 9 Grad, mit den höchsten Werten im föhnigen Westen. Heute Nacht: In tiefen Lagen sowie auch Waldviertel liegen in der Nacht auf Dienstag Nebel und Hochnebel von unterschiedlicher Beständigkeit. Abseits des Nebels, vor allem aber im Bergland, verläuft die Nacht hingegen zunächst gering bewölkt. Von Süden ziehen aber allmählich mehr und mehr Wolken auf und mit diesen setzen in Osttirol und Oberkärnten Regen und Schneefall ein. Der Wind weht in den Föhntälern an der Alpennordseite sowie im Osten Österreichs mäßig bis lebhaft, sonst schwächer aus Ost bis Süd. Die Tiefsttemperaturen minus 9 bis plus 1 Grad.
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