20. Oktober 2025 | 16:15 Uhr

Schnee_Header.jpg © getty (Symbolbild)

Kälteeinbruch

Es wird winterlich: Schnee bis 1000 Meter in Sicht!

Der Herbst zeigt sich wechselhaft, und viele fragen sich bereits: Wann fällt in Österreich wieder der erste Schnee – und wo genau? 

Die kommenden Tage bringen erste Anzeichen dafür, besonders in höheren Regionen.

Erste Schneefälle im Westen und Süden

Ab Donnerstagabend kündigt sich aus Westen eine Kaltfront an. Zunächst regnet es verbreitet, doch mit sinkenden Temperaturen geht der Niederschlag zunehmend in Schnee über. Betroffen sind vor allem die Alpennordseite und die Bergregionen von Vorarlberg bis Salzburg. Die Schneefallgrenze sinkt bis zum Abend auf etwa 1500 Meter, später in der Nacht teils auf 1200 Meter.

Freitag: Schnee bis etwa 1300 Meter

Am Freitag bleibt es kühl. Immer wieder ziehen Regen- und Schneeschauer durch, besonders im Bergland. Die Schneefallgrenze liegt im Durchschnitt bei 1300 Metern, stellenweise – etwa in den Tälern von Tirol oder Salzburg – auch etwas tiefer. In diesen Regionen kann sich eine dünne Schneedecke bilden, vor allem auf den Bergen und Wiesen oberhalb von 1000 bis 1200 Metern. Im Flachland bleibt es hingegen bei Regen.

Samstag: Noch etwas kälter

Mit einem weiteren Schub kälterer Luft sinkt die Schneefallgrenze am Samstag erneut – diesmal auf etwa 1200 Meter, lokal sogar um 1000 Meter. Damit wird nasser Schnee auch in höher gelegenen Tälern wahrscheinlich.

Typische Beispiele:

  • Zillertal (Tirol)
  • Lungau (Salzburg)
  • Obere Steiermark
  • Gailtal (Kärnten)

In diesen Gebieten kann sich kurzzeitig Schnee am Boden halten, vor allem in den Morgenstunden.

Sonntag: Schnee bis in tiefere Tallagen

Am Sonntag zieht von Westen her ein neues Tief auf. Es bringt weitere Schauer und deutlich kältere Luft. Die Schneefallgrenze sinkt an der Alpennordseite – also von Vorarlberg über Tirol bis Oberösterreich – auf etwa 1000 Meter, stellenweise auch etwas darunter. In diesen Regionen kann es in der Früh bereits leicht anzuckern, auf höheren Straßen und Passstraßen ist Glatteisgefahr möglich.

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Wechselnd bewölkt, Schauer und böiger Wind. 10/19°

Störungseinfluss sorgt über Österreich verbreitet für trübes Wetter. Häufig regnet es aus den vielen dichten Wolken und besonders von Osttirol bis in die Obersteiermark auch intensiv. Längere trockene Phasen sind nur in Niederösterreich sowie im Südosten zu erwarten. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag schließlich in die östlichen Landesteile aus und südlich des Alpenhauptkammes mischen sich auch Gewitter unter die Regenschauer. Der Wind weht meist nur schwach bis mäßig aus West bis Nordwest. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 10 und 21 Grad, mit den höchsten Werten im Südburgenland. Heute Nacht: In den Abendstunden und in der Nacht regnet es teils noch intensiv und langanhaltend. Im Südosten des Landes an der Grenze zu Slowenien sind mitunter auch noch Gewitter unterwegs. Der Niederschlagsschwerpunkt erstreckt sich von Osttirol bis in den Nordosten des Landes. Bis zum Morgen lässt der Niederschlag aber insgesamt nach und auch die Wolkendecke lockert auf, vor allem im Westen des Landes. Der Wind weht schwach bis mäßig und in den höheren Lagen und vor allem im Nordosten lebhaft bis kräftig aus West bis Nord. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 4 bis 11 Grad.
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