08. Oktober 2011 | 15:18 Uhr

Schneeketten anlegen  © APA

Winter

Erste Lawinen-Sperren in Österreich

Die Schneefallgrenze sank teilweise auf bis zu 700 Meter.

Zum Teil heftige Niederschläge haben Samstagvormittag Vorarlberg "eingetrübt". Auf höher gelegenen Straßen mussten Verkehrsteilnehmer mit Schneefahrbahnen und -matsch rechnen. Tiefpunkt der Schneefälle war das Montafon: Während etwa im Bregenzerwald die Schneefallgrenzen bei rund 1.000 Metern blieb, schneite es in den südlicheren Landesteilen bis auf 700 Meter herab.

Lawinen-Sperre
Die Verbindung zwischen Lech und Warth ist seit Samstagnachmittag wegen Lawinengefahr gesperrt. "Das ist sehr früh", hieß es lakonisch vonseiten der Polizei in Lech. In dem Wintersportort lagen Samstag rund 35 Zentimeter Schnee.

Winterlich kalt bleibt es auch am Wochenende. Am Sonntag bleibt es bewölkt und trüb bei maximal 12 Grad. Am Montag bleibt es trüb, allerdings wird es etwas wärmer (15 Grad). Freuen darf man sich auf den Mittwoch: Es wird sonniger bei 20 Grad.

Wetter_Prognose.jpg

Auf der Arlbergschnellstraße (S16) mussten Autolenker ab dem Dalaaser Tunnel mit winterlichen Bedingungen rechnen, Schwerfahrzeuge mussten ab Stuben Ketten anlegen. Kettenpflicht wurde auch für die Silvretta-Hochalpenstraße ab Partenen angeordnet. Im hinteren Montafon sind seit der Nacht auf Samstag bis zu 25 Zentimeter Schnee gefallen.

Nach Auskunft der Polizei kam es in Vorarlberg vorläufig zu keinen wetterbedingten Zwischenfällen. Die Meteorologen haben für Sonntag vorübergehende Wetterbesserung mit Auflockerungen am Tag angekündigt, bevor es in der Nacht zum Montag erneut zu flächendeckenden Niederschlägen kommen soll. Die Schneefallgrenze soll allerdings auf 2.000 Meter steigen.

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Im W und N teils sonnig, sonst trüb, 0/7°

Im Norden, Osten und Süden liegen über den Niederungen oft ganztägig Nebel- und Hochnebelfelder. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben dort oft auch am Nachmittag nur gering. Im Bergland überwiegt hingegen anfangs sehr sonniges Wetter. Von Westen ziehen bereits am Vormittag kompakte Wolken einer Störungszone auf, die sich im Tagesverlauf nach und nach alpennordseitig ostwärts ausbreiten. Der Wind kommt aus Südost bis Südwest und weht am Alpennordrand sowie im Flachland des Ostens teilweise mäßig. Tageshöchsttemperaturen 3 bis 11 Grad, am wärmsten mit Föhneinfluss zwischen dem Bodensee und dem Mostviertel. Heute Nacht: Überwiegend trüb durch Hochnebel verläuft die Nacht im Osten. In den westlichen Landesteilen sind dichte Wolken und zeitweiliger Regen zu erwarten. Schnee fällt erst oberhalb von rund 1200m bis 1700m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Bergland zum Teil lebhaft aus Südost bis Süd. Tiefsttemperaturen der kommenden Nacht minus 4 bis plus 4 Grad.
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