04. April 2025 | 09:28 Uhr

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Temperatur-Sturz

Erst bis zu 23 Grad, dann droht uns der absolute Kälte-Schock!

Die kommenden Tage bringen zunächst frühlingshaftes Wetter mit viel Sonne, ehe ein starker Kälteeinbruch Österreich erfasst. 

Besonders am Sonntag macht sich der Umschwung deutlich bemerkbar. Hier ein ausführlicher Überblick über die Wetterlage bis Dienstag.

Freitag: Frühlingshaft mild mit viel Sonnenschein

Am Freitag bestimmt ein Hochdruckgebiet namens NOEMI das Wettergeschehen in ganz Österreich. Der Tag startet und bleibt weitgehend sonnig. Im Berg- und Hügelland entstehen gelegentlich harmlose Quellwolken. In Südösterreich, insbesondere in der Steiermark, kann es im Laufe des Tages vereinzelt zu kurzen Regenschauern kommen. Meist bleibt es jedoch trocken. Die Temperaturen steigen auf 15 Grad in den höher gelegenen Regionen des Südostens und erreichen im Westen Österreichs sogar bis zu 21 Grad. Der Wind weht nur schwach bis mäßig.

Klarer Himmel, kalte Nacht

Der Tag endet, wie er begonnen hat – mit klarem Himmel und ruhigem Wetter. Auch die Nacht verläuft vielerorts sternenklar. Erst gegen Morgen ziehen erste dünne Wolken auf. Die Temperaturen gehen je nach Region stark zurück: In der Wiener Innenstadt bleibt es mit etwa +10 Grad Celsius vergleichsweise mild, während im Lungau (Salzburg, südöstliches Hochplateau) mit bis zu –4 Grad gerechnet werden muss.

Samstag: Wechselhaft mit Wind und sinkender Schneefallgrenze

Am Samstag zeigt sich in der Früh noch einmal die Sonne, vor allem im Süden, Westen und im Osten. Ab dem Vormittag nimmt die Bewölkung jedoch rasch zu. Gleichzeitig frischt der Wind aus Nordost teils kräftig auf, vor allem im Flachland kann es zu stürmischen Böen kommen. Mit dem Wind ziehen auch Schauer über das Land, im Westen und Süden bleibt es hingegen meist freundlich. Dort wird es durch Föhneinfluss stellenweise sogar etwas wärmer. Die Schneefallgrenze sinkt im Tagesverlauf auf unter 1000 Meter Seehöhe. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen 12 Grad im Norden und 23 Grad im Süden und Westen.

Sonntag: Kalt, windig und zeitweise sonnig

Am Sonntag erreicht der Kälteeinbruch seinen Höhepunkt. In der Früh regnet und schneit es stellenweise noch, vor allem in den Alpen. Im weiteren Tagesverlauf ziehen sich die Niederschläge jedoch zurück und vielerorts setzt sich die Sonne durch. Von Oberösterreich bis ins Burgenland bleibt es allerdings auch am Nachmittag häufig bewölkt.

Der Nordwind ist in weiten Teilen des Landes stark und sorgt für ein deutlich kühleres Temperaturempfinden. Die Tageshöchstwerte reichen nur noch von 1 Grad in den Voralpen Niederösterreichs, über 7 Grad im Donauraum, bis zu 13 Grad in den Tälern von Rhein, Inn und Drau (die Drau fließt durch Kärnten, Osttirol sowie Teile Sloweniens und Kroatiens). In 2000 Metern Höhe bewegen sich die Temperaturen zwischen –11 Grad am Schneeberg (Niederösterreich) und +1 Grad am Arlberg (Grenzregion Vorarlberg/Tirol).

Montag: Frostiger Start, danach langsam milder

Zu Wochenbeginn bleibt es kalt. In der Früh gibt es in vielen Regionen leichten Frost. Tagsüber steigen die Temperaturen auf 4 bis 10 Grad, im Westen und Süden kann es stellenweise bis 14 Grad warm werden. Der Nordwind bleibt lebhaft, mit Böen um 30 bis 40 km/h. Während es in der Westhälfte des Landes meist sonnig bleibt, zeigt sich im Osten eher eine Mischung aus Sonne und Wolken. Niederschläge sind kaum zu erwarten.

Dienstag: Mischung aus Wolken, Schauern und Sonne

Der Dienstag präsentiert sich wechselhaft. Es dominieren dichte Wolken, vereinzelt treten Regen- oder Schneeschauer auf. Dennoch zeigt sich auch immer wieder die Sonne. Die Chancen auf längere sonnige Phasen bestehen vor allem im Westen und Süden. Der Wind dreht auf Nordwest und weht mäßig bis lebhaft. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 4 und 14 Grad, in der Früh bleibt es vielerorts frostig.

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Im W mehr Wolken und etwas Regen, im O mehr Sonne. 5/17°

Eine nur langsam ziehende Störungszone bringt im Westen und Südwesten dichte Wolken sowie nachmittags auch etwas Regen. In Vorarlberg sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend auf rund 500 bis 800m Seehöhe ab, sonst liegt sie meist noch zwischen 1200 und 1500m Seehöhe. Überall sonst überwiegt noch der Sonnenschein, auch wenn einige hohe Wolkenfelder durchziehen und am Nachmittag Quellwolken entstehen. Der Wind bläst in Föhnstrichen entlang des Alpenhauptkammes sowie auch im Osten lebhaft bis kräftig aus Süd, sonst meist nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Südwesten 8 bis 13 Grad, sonst 14 bis knapp 20 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten. Heute Nacht: In der Nacht regnet und schneit es im Westen und Südwesten immer wieder. Die Schneefallgrenze sinkt an der Alpennordseite auf 500 bis 900m, im Süden bleibt sie bei rund 1200m Seehöhe. Nach Osten zu verläuft die Nacht eher nur gering bewölkt. Der teils noch mäßige bis lebhafte Südwind im Bergland und im Osten lässt deutlich nach. Tiefsttemperaturen minus 1 bis plus 5 Grad.
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