30. Juli 2012 | 10:14 Uhr

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76.317 Blitze in Ö

Doppelt so viel Regen und Blitze

Chaos-Sommers: Allein der Juli ist der nasseste aller Zeiten!

"Wir können endlich ein bisschen aufatmen", meint Michael Feiertag von der Feuerwehr in St. Lorenzen (Stmk.). Der Ort, der vor neun Tagen von einer Mure verschüttet worden war, kam bei den Unwettern am Wochenende glimpflich davon. "Es regnete 15 Liter pro Quadratmeter, das ist verkraftbar. Die Aufräumarbeiten können am Montag wieder weitergehen."

Abseits von St. Lorenzen versanken weite Gebiete im Regen (siehe Geschichte links), damit geht der nasseste Juli aller Zeiten zu Ende! In der Steiermark, vor allem im Murtal, in Kärnten und im Süden Niederösterreichs, regnete es bis zu 300 Liter pro Quadratmeter! Doppelt so viel wie der Juli-Durchschnitt.

Blitz-Rekord
Auch die Blitz-Werte und Temperaturen sind in diesem Sommer extrem. Bis heute verzeichnete Österreich zwei-bis viermal mehr Tage mit mehr als 30 Grad als im Durchschnitt! Der Juli war durchschnittlich 20 Prozent wärmer. Die Zahl der Gewitter und Blitze ist heuer extrem hoch! 2011 gab es bis zum 29. Juli österreichweit 76.317 Blitze. Heuer zählte man bereits 148.384 Blitze, fast das Doppelte!

Das ist die Blitz-Bilanz 2012: 1/10
Österreich - Gesamt
Blitze bis 29.7.2012: 148.384
 

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Schwacher Störungseinfluss sorgt heute am Gründonnerstag für viele dichte Wolken. Die Sonne zeigt sich insgesamt nur selten, öfters jedoch in Vorarlberg sowie im Südwesten des Landes. Aus der Wolkenschicht regnet es im Bereich der Zentralalpen zwischen dem Tiroler Unterland und dem Mostviertel außerdem örtlich. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 1100m Seehöhe. Der Wind weht oft nur schwach, in den Föhntälern im Süden sowie am Alpenostrand und im Wiener Becken allerdings mäßig bis lebhaft. Die Temperaturen umspannen 5 bis 14 Grad. Heute Nacht: Die Nacht auf Freitag startet dicht bewölkt. Bei einer Schneefallgrenze um 1000m Seehöhe regnet es von Vorarlberg bis Salzburg außerdem noch örtlich. Im Laufe der Nacht lockern die Wolken aber vielerorts auf, nur im Süden und entlang des Alpenhauptkammes halten sich noch länger dichte Wolken. Der Wind weht schwach bis mäßig, in den südlichen Föhnstrichen und entlang des Alpenostrandes teilweise lebhaft aus West bis Nordwest. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 2 und plus 8 Grad.
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