27. August 2024 | 15:00 Uhr

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Letzte Sommertage

Die womöglich letzte Hitzewelle des Jahres steht bevor

Der Sommer neigt sich dem Ende zu, doch bevor der Herbst Einzug hält, erwartet uns noch einmal eine Hitzewelle. 

Allerdings wird die warme Phase nicht überall gleich intensiv spürbar sein und endet pünktlich zum meteorologischen Herbstanfang.

Westen wird wieder wärmer

In den westlichen Regionen Österreichs ist die frühherbstliche Kühle nur von kurzer Dauer. Schon ab Dienstag steigen die Temperaturen dort wieder deutlich an. Bei einer Mischung aus Sonne und Wolken überschreitet das Thermometer erneut die 25-Grad-Marke, was auf einen weiteren sommerlichen Abschnitt hinweist. Nur vereinzelt, und das vor allem in den Bergen, kann es zu Schauern und Gewittern kommen, doch auch diese werden immer seltener.

Hitzewelle bringt nochmal Sommerfeeling

Ab Mitte der Woche steht eine kurze, aber deutliche Hitzewelle bevor. Die Temperaturen erreichen am Nachmittag Werte zwischen 28 und 33 Grad. Damit wird im ganzen Land perfektes Badewetter geboten, was viele noch einmal dazu einlädt, die letzten Sommertage im Freien zu genießen. Allerdings machen sich die kühleren Nächte, die Ende August typisch sind, schon bemerkbar. Selbst in Städten wie Wien und Graz sinken die nächtlichen Temperaturen knapp unter die 20-Grad-Marke. Das Risiko für Gewitter bleibt in den meisten Gebieten gering. Eine Ausnahme bildet der Donnerstag, an dem es im südlichen Bergland häufiger zu Blitz und Donner kommen könnte.

Wetter-Wende am Wochenende

Mit dem Beginn des meteorologischen Herbsts am Wochenende endet auch die hochsommerliche Phase. Die Luft wird feuchter und damit anfälliger für Gewitter, während sich die Sonne vielerorts hinter den Wolken verstecken wird. Dennoch bleiben die Temperaturen angenehm warm und erreichen weiterhin etwa 25 Grad.

Unsicherheiten zu Septemberbeginn

Für die erste Septemberwoche sind die Prognosen noch unsicher. Am wahrscheinlichsten ist ein leicht wechselhaftes Wetter mit einigen trockenen Tagen. Einige Wettermodelle lassen jedoch auch die Möglichkeit eines stabilen Omega-Hochs erkennen, das uns sehr trockenes, sonniges und für die Jahreszeit ungewöhnlich warmes Wetter bringen könnte. Sollte sich dieses Szenario bewahrheiten, könnte der Herbstbeginn sommerlicher ausfallen als erwartet.

Was ist ein Omega-Hoch?

Ein Omega-Hoch ist eine spezielle Wetterlage, bei der sich ein stabiles, warmes Hochdruckgebiet in den mittleren Breiten etabliert. Diese Hochdruckgebiete können sich außerhalb des subtropischen Hochdruckgürtels bilden, zum Beispiel, wenn sich aus einem Keil des Azorenhochs (einem bekannten Hochdruckgebiet im Atlantik) ein eigenständiges Hoch entwickelt und in Richtung Europa driftet. Solch ein Hochdruckgebiet bleibt meist ortsfest und blockiert atlantische Tiefdruckgebiete, die dadurch entweder weit nach Norden oder in Richtung Mittelmeer abgelenkt werden. Die Namensgebung „Omega-Hoch“ leitet sich von der Ähnlichkeit des Wetterverlaufs mit dem griechischen Buchstaben Omega (Ω) ab. Die Tiefdruckgebiete werden um das Hoch herumgeleitet, was den typischen „Buckel“ des Buchstabens nachahmt. Dabei bleibt das Hoch zwischen den beiden Tiefs quasi „eingeklemmt“ und sorgt in der Region unter seinem Einfluss für sehr stabiles, warmes und trockenes Wetter.

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Einige Schauer und Gewitter. 15/25°

Nach Abzug nächtlicher Restwolken scheint bis über Mittag häufig die Sonne. Von Westen ziehen jedoch bald erneut dichtere Wolken mit Regenschauern und auch Gewittern auf, die sich im Tagesverlauf schließlich vor allem auf die Alpensüdseite und in den Südosten Österreichs ausbreiten. Während von Oberösterreich ostwärts nur einzelne Schauer niedergehen, gibt es vor allem in Kärnten, der südöstlichen Steiermark sowie im Südburgenland auch kräftige Gewitter. Der Wind weht abseits von Gewittern schwach bis mäßig, im Donauraum auch lebhaft aus westlichen Richtungen. Die Nachmittagstemperaturen liegen von West nach Ost zwischen 23 und 32 Grad. Heute Nacht: Schauer und Gewitter im Westen und Süden werden während der Abendstunden weniger und im Laufe der Nacht auf Sonntag lockern schließlich auch Restwolken auf. Während es jedoch in den meisten Landesteilen trocken und oft nur gering bewölkt durch die Nacht geht, steigt während der Morgenstunden in den westlichen Landesteilen sowie im Südosten die Schauerneigung erneut an. Dazu weht anfangs mit den Schauern noch lebhafter, später nur noch schwacher bis mäßiger Wind aus westlichen Richtungen. Im Laufe der Nacht sinken die Temperaturen auf 21 bis 11 Grad.
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