20. Juli 2012 | 12:40 Uhr

Sonne Frühling © Getty Images

Wochenende aber verregnet

Der Sommer ist noch nicht gelaufen

Am Wochenende gibt es zwar kaum Wetterbesserung, aber Sommer kommt wieder.

Gute Nachrichten in trüben Zeiten: "Der Sommer ist noch nicht gelaufen. Es wird sicherlich noch einige Tage geben, an denen es über 30 Grad bekommen wird", versprach ein Experte von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) auf der Hohen Warte in Wien. Am Wochenende ist davon allerdings noch nichts zu bemerken. In ganz Österreich überwiegt trübes, kühles Wetter. Zu Unwettern oder Hochwasser dürfte es aber nicht kommen.

Am Samstag hängen dicke Wolken über Österreich, immer wieder kommt es zu Regenschauern, die teilweise recht kräftig ausfallen können. In der Früh umspannen die Temperaturen zehn bis 16 Grad Celsius. Tagsüber bleibt es mit 14 bis 19 Grad deutlich kühler als zuletzt. Am Nachmittag sollte es dann aber ein wenig auflockern.

Vor allem im Flachland wird sich am Sonntag die Sonne wieder kurz zeigen. Im Bergland sowie im Westen überwiegen aber laut ZAMG Wolken und häufig sind teils kräftige Regenschauer zu erwarten. Die Temperaturen liegen in der Früh zwischen sieben und 15 Grad, am Nachmittag zwischen zwölf bis 20 Grad.

Mit Wochenanfang wird das Wetter in ganz Österreich besser. Nach und nach setzt sich in weiten Teilen der Alpenrepublik wieder die Sonne durch. Anfangs halten sich entlang der Alpen aber noch recht zähe Restwolken. Später kommt aber auch hier die Sonne zum Vorschein. Vor allem in der Osthälfte weht der Wind aus Nordwest bis Nordost lebhaft, sonst bleibt er aber meist schwach. In der Früh liegen die Temperaturen zwischen sechs und 15 Grad, tagsüber werden dann 18 bis 24 Grad erreicht.

Der Dienstag sollte sich dann generell freundlich zeigen. Von Vorarlberg entlang des Alpenhauptkammes bis nach Oberösterreich dominiert den ganzen Tag über sonniges Wetter. Von acht bis 16 Grad frühmorgens steigen die Temperaturen am Nachmittag auf 23 bis 28 Grad.

Am Mittwoch braut sich allerdings wieder ein fieses Adriatief zusammen. Inwieweit sich das auf Österreich auswirkt, konnte am Freitag aber noch prognostiziert werden. Der Süden und Osten sollte sich aber auf neuerliche Niederschläge gefasst machen.

Generell wollte man auf der Hohen Warte den Sommer aber nicht schlechtreden. Vor allem im Juni gab es einige sehr heiße Tage und die Experten gingen davon aus, dass auch noch einige Tage mit Temperaturen jenseits der 30-Grad-Grenze zu erwarten sind. Und zum Trost: 2011 folgte auf einen verregneten August ein prächtiger September.

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Im N unbeständig, im S Sonne. 10/20°

Bei veränderlicher, teils stark quellender Bewölkung kommt es in vielen Regionen zu einigen Regenschauern, örtlich sind auch Graupelkörner und vereinzelt Blitz und Donner möglich. Die meisten Regenschauer sind nördlich des Alpenhauptkamms zu erwarten und die Schneefallgrenze sinkt dort nochmals öfter bis unter 2000m Seehöhe. Überwiegend trocken bleibt es nur im Süden und ganz im Osten. Zwischen den Schauerzellen gibt es kleine -, auf der Alpensüdseite und im östlichen Flachland auch größere Sonnenfenster. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West bis Nord, nur im Süden bleibt es überwiegend windschwach. Tageshöchsttemperaturen meist nur 13 bis 21 Grad. Heute Nacht: Am Abend und in der Nacht auf Freitag ist es vor allem von Vorarlberg bis in die Obersteiermark oft stark bewölkt, außerdem kommt es gebietsweise auch zu etwas Regen und zu einzelnen Regenschauern. Im übrigen Österreich klingen allfällige Schauerzellen hingegen bald ab, die weitere Nacht verläuft dann oft sogar gering bewölkt und trocken. Der Wind weht am Alpenostrand mäßig bis lebhaft, abseits davon schwach bis mäßig, vorzugsweise aus West bis Nordwest. Die Lufttemperaturen gehen auf etwa 13 bis 5 Grad zurück.
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