29. März 2024 | 09:00 Uhr

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Achtung Allergiker

Birkenpollenflug nimmt jetzt stark zu

Der Birkenpollenflug nimmt zu, bedingt durch mildes Wetter und Trockenheit. 

Das milde Wetter der letzten Wochen hat nicht nur die Herzen vieler Naturfreunde höherschlagen lassen, sondern auch die Pollenbelastung in die Höhe getrieben. Insbesondere Allergiker müssen nun verstärkt auf ihre Gesundheit achten. Der Pollenflug der Birkenbäume zeigt sich bereits deutlich, und Experten warnen vor steigenden Konzentrationen, die insbesondere in den kommenden Tagen zu spüren sein werden. Doch was genau bedeutet das jetzt für Allergiker?

Birkenpollenflug nimmt zu

Die Birkenbäume blühen nun nahezu flächendeckend, und schon ab Freitag ist mit einem mäßigen Pollenflug zu rechnen. Speziell im Südosten und im äußersten Osten Österreichs könnten bereits zu Ostern erste Belastungsspitzen auftreten, die für Allergiker unangenehm werden könnten. Neben den Birkenpollen sind auch Pollen von Eschen, Hainbuchen und Weiden in teils moderater bis starker Konzentration in der Luft unterwegs. Ein anhaltend trockenes Wetter begünstigt zudem eine verstärkte Pollenverbreitung.

Warum werden Pollen freigesetzt?

Die Funktion der Pollen besteht darin, die Pflanzen zu vermehren. Als Träger des männlichen Erbguts der Pflanzenarten spielen sie eine essentielle Rolle im Fortpflanzungsprozess. Durch verschiedene Mechanismen werden sie entweder durch Insekten oder den Wind auf andere Blüten übertragen, um dort die weiblichen Eizellen zu befruchten. Dabei setzen windbestäubende Pflanzen große Mengen an Pollen frei, um ihre Fortpflanzung zu gewährleisten. Einige dieser Pollenarten sind besonders allergen und können bei sensiblen Personen allergische Reaktionen auslösen.

Besonders allergene Pollen

Zu den besonders allergenen Pollen zählen unter anderem die der Hasel, Erle, Birke, diverser Gräser, Roggen, Beifuß und Ambrosia. Diese Pflanzenarten setzen große Mengen an Pollen frei, die für Allergiker zur Belastung werden können.

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Viel Sonne, im Südosten länger bewölkt. 4/17°

Unter Zwischenhocheinfluss setzt sich in den meisten Landesteilen sonniges und trockenes Wetter durch. Vor allem im Südosten halten sich jedoch Störungsreste in Form von ein paar dichteren Wolken oder hochnebelartiger Bewölkung länger. Hier kann sich im Laufe des Nachmittags die Sonne nur langsam behaupten. Während der Abendstunden treffen schließlich von Westen erste dichtere Wolken einer Störung ein, die mitunter in Tirol und Vorarlberg lokalen Regen bringen. Der Wind weht schwach bis mäßig, meist aus Ost bis Südwest bei Nachmittagstemperaturen zwischen 11 und 24 Grad. Die höchsten Temperaturen werden in den westlichen Landesteilen gemessen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag erreichen Wolken einer schwachen Störung von Westen Österreich und breiten sich bis zum Morgen langsam ostwärts aus. Während der Morgenstunden kann es vor allem in Tirol und Vorarlberg örtlich mitunter auch regnen. In Teilen der Steiermark sowie generell am Alpenostrand muss außerdem mit lokalen Nebelfeldern gerechnet werden. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus Ost bis Süd sinken die Temperaturen auf plus 12 bis minus 2 Grad.
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