19. März 2012 | 05:25 Uhr

sturm_baum © APA

In nur wenigen Tagen

Australien erwartet nächsten Tropensturm

Bis zu 185 km/h. Zyklon "Lua" verursachte offenbar nur geringe Schäden.

Australien muss sich auf den zweiten Tropensturm in wenigen Tagen gefasst machen. Die Wetterbehörden warnten, ein Tiefdruckgebiet über dem Golf von Carpentaria im Norden Australiens könne sich bis Montagmorgen zu einem Tropensturm ausweiten. Der Zyklon könne mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 185 Stundenkilometern an Land treffen und zu Sturzregen führen. Bereits am Samstag war der Tropensturm "Lua" auf die Westküste des Landes getroffen. Es war der stärkste Sturm seit dem verheerenden Zyklon "Yasi", der vor einem Jahr über Australien gezogen war.

Nur geringe Schäden
"Lua" hatte die Stärke vier von fünf, der Sturm verursachte den Behörden zufolge aber nur geringe Schäden. In der dünn besiedelten Region im Westen Australiens wurde demnach auch niemand verletzt. Eine Sprecherin der Einsatzkräfte sprach von "großem Glück", dass der Sturm so glimpflich abgelaufen sei. "Lua" verlor fortwährend an Stärke, während er ins Landesinnere zog, und hatte am Sonntagnachmittag (Ortszeit) keine Sturmstärke mehr.

Bei den Betroffenen sorgte "Lua" dennoch für eine schlaflose Nacht, als er mit Windgeschwindigkeiten von 250 Stundenkilometern und heftigem Regen auf die Region traf. "Es war absolut furchtbar", sagte Janet Robb, die in der Region ein Gasthaus betreibt, örtlichen Medien. "Eine halbe Stunde lang haben wir gedacht: 'Wird das niemals enden? Fliegt uns das Dach weg? Stürzt die Mauer ein?' Es war ziemlich wild."

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Letzte Schneeschauer, eisiger Wind. -2/+3°

Nach Störungsabzug gelangt der Ostalpenraum heute Sonntag vorübergehend unter Zwischenhocheinfluss. Auch alpennordseitig lösen sich am Nachmittag die meisten Wolkenfelder im Osten und Norden auf, letzte Schneeschauer klingen in den Nordstaulagen ab. Den Westen erreichen am Abend dichte Wolken der nächsten Störungszone. Vor allem im Burgenland und der Oststeiermark sowie im Bergland bläst um die Mittagszeit noch stürmischer, eisiger Nordwind, der ebenfalls bald abflaut. Nachmittagstemperaturen minus 3 bis plus 7 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag zieht aus dem Westen eine Störungszone mit dichten Wolken und Schneeregen oder Schneefall auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen Vorarlberg und Niederösterreich zwischen 1100m und den Niederungen. Dabei besteht auf gefrorenen Böden vorübergehend Glatteisgefahr. Weiter nach Osten zu schneit es in geringerer Intensität, im äußersten Osten und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 12 im Waldviertel und plus 2 Grad in Vorarlberg.
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