22. Juni 2012 | 08:18 Uhr

Wasser Regen Unwetter Tropfen © dpa

Semmering

Außergewöhnliche Regenmengen in NÖ


100 Liter pro Quadratmeter am Hirschenkogel, fast 60 in Salzburg.

Die teilweise schweren Unwetter vom Mittwoch haben außergewöhnliche Niederschlagsmengen gebracht: Die ZAMG registrierte am Hirschenkogel (Semmering) 100,3 Liter pro Quadratmeter, die höchste Menge, die dort seit dem Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1994 gemessen wurde.

Überschwemmungen
Zu Überschwemmungen führen bei Gewittern allerdings meistens nicht die hohen Tagesniederschlagsmengen, sondern große Regenmengen, die in nur sehr kurzer Zeit fallen, merkte die ZAMG in einer Aussendung am Donnerstag ab. An der Station Salzburg-Freisaal fielen in nur zwei Stunden fast 60 mm (60 Liter) Niederschlag. Mit einem solchen Ereignis ist nur etwa ein Mal in 50 Jahren zu rechnen. In der obersteirischen Bezirksstadt Mürzzuschlag fielen in einer Stunde 37,3 mm, in zwei Stunden 52,7 mm. Die Tagesniederschlagssumme von Mürzzuschlag lag am Mittwoch bei 77,6 mm. Damit hat es an einem Tag bzw. in etwas mehr als zwei Stunden mehr als die Hälfte des durchschnittlichen Juniniederschlages (rd. 125 mm) geregnet. Auch in Oberösterreich wurden ähnlich hohe Niederschlagsstundensummen gemessen: Ried im Innkreis (25,6 mm in einer Stunde) oder Ostermiething (28,7 mm in einer Stunde).
 

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Neben Nebel auch dichte Wolken und Sonne. -3/6°

Über den Niederungen halten sich Nebel- und Hochnebelfelder vielerorts hartnäckig. Aber auch abseits dieser Nebelzonen bzw. auf den Bergen scheint die Sonne nicht mehr ungetrübt, es ziehen einige mittelhohe Wolkenfelder über den Himmel, zum Abend hin nimmt die Bewölkung vor allem südlich des Alpenhauptkammes generell zu, meist bleibt es aber noch trocken. Der Wind weht schwach bis mäßig, in einzelnen Föhnstrichen jedoch auch lebhaft aus südlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen je nach Nebel, Sonne und Föhn etwa 0 bis 13 Grad, mit den höchsten Werten in mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht halten sich über den Niederungen zumindest regional weiterhin Nebel und Hochnebel. Aber auch abseits dieser Nebelregionen ziehen von Süden her mehr und mehr Wolkenfelder über den Himmel. An der südlichen Landesgrenze kann es langsam zu regnen beginnen. Schneefallgrenze etwa zwischen 1600 und 2000m Seehöhe. Der Wind weht anfangs noch teils mäßig aus Ost bis Südwest, bald lässt er überall nach. Tiefsttemperaturen minus 4 bis plus 4 Grad.
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