23. Februar 2012 | 06:41 Uhr

schnee440.jpg © TZ Österreich

Glatteis, Starkregen

Extremes Wetter macht Autofahrern Angst

Extreme Wetterverhältnisse sorgen für Stress. Aquaplaning besonders gefürchtet.

Sieben von zehn Fahrzeuglenkern haben im vergangenen Jahr beim Fahren zumindest einmal "richtig Angst" gehabt. Für den höchsten Stresspegel sorgten extreme Wetterverhältnisse wie Glatteis, Starkregen oder Aquaplaning. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage im Auftrag des Internet-Portals "AutoScout24" hervor. Interessantes Detail: Nahezu jeder siebente Befragte (13 Prozent) fühlt sich mit einem Mann am Steuer am sichersten.

Toter Winkel
Zu den gefürchtetsten Situationen im Straßenverkehr zählen Verkehrsteilnehmer, die man im toten Winkel nicht sieht (52 Prozent), Tiere, die plötzlich vor dem Auto über die Fahrbahn laufen (49 Prozent) oder ein Reifenplatzer auf der Autobahn (48 Prozent). Generell zeigte die Befragung, dass sich Frauen mehr Sorgen machen als Männer - mit einer Ausnahme: Männer haben mehr Angst vor Autoeinbrühen und dem Verlust von Wertsachen als weibliche Lenker.

Fußgänger
Nach dem Fahren in der Stadt befragt, gaben die Probanden an, dass sie am meisten Fußgänger fürchten, die unverhofft auf die Straße springen (56 Prozent), oder davor Angst haben, einen Radfahrer zu übersehen (53 Prozent). Jeder vierte Frau bangt vor engen Parkhäusern mit hohen Steigungen und engen Kurven, Männer lässt das hingegen kalt: Nur sieben Prozent fürchten solche Situationen.

Mehr als die Hälfte der Befragten bleibt entspannt, wenn andere am Steuer sitzen. Der breiten Mehrheit (82 Prozent) ist es auch egal, ob ein Mann oder eine Frau am Steuer sitzt, wobei Frauen deutlich toleranter sind: 88 Prozent ist es gleichgültig, welches Geschlecht das Fahrzeug lenkt. Bei den Männern denken nur 77 Prozent so. Fast jeder fünfte männliche Beifahrer (18 Prozent) fühlt sich mit Mann am Steuer sicherer.

An der Umfrage nahmen 517 Österreicher im Alter von 18 bis 65 Jahren teil, die zumindest selten Auto fahren. Die Befragung fand von 14. bis 17. Februar statt.

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Schneeregen im W und N, Schneeschauer im O, -5/+4°

Zunächst überwiegen die Wolken und es schneit oder regnet vor allem von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich zeitweise. Stellenweise besteht vorübergehend Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze steigt von Westen her auf 600 bis 1300m. Im Osten gibt es nur ab und zu leichten oder unergiebigen Schneefall. Am Nachmittag lockert es von Western regional etwas auf, und der Niederschlag wird weniger. Am späten Nachmittag oder zum Abend hin wird der Niederschlag im Westen wieder häufiger. Der Wind weht in Tirol und Vorarlberg teils lebhaft aus West, abseits davon oft nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Temperaturen in der Westhälfte. Heute Nacht: Eine weitere Störungszone erfasst die Alpennordseite. Verbreitet ist von Vorarlberg, über Salzburg bis zum Alpenostrand zeitweise mit Schneefall, in tiefen Lagen teils auch mit Schneeregen zu rechnen. Einzelne Ausläufer erreichen auch den Süden. Hier bleibt es aber oft auch trocken. Der Wind weht entlang des Alpenhauptkamms und nördlich davon mäßig, in höheren Lagen lebhaft aus West, abseits davon weht er nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 4 und plus 2 Grad.
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