12. Juli 2012 | 06:29 Uhr

russland.jpg © AP

Russland

Angst vor Seuchen im Hochwassergebiet

Weiterhin keine Strom- und Trinkwasserversorgung in der Ferienregion.

Nach dem verheerenden Hochwasser im Süden Russlands, bei dem mindestens 172 Menschen gestorben sind, räumen die Behörden eine "schwierige Situation" im Kampf gegen Krankheiten ein. Wegen großer Hitze und schlechten Sanitärbedingungen in dem Gebiet, rund 1.200 Kilometer südlich von Moskau, warnte der oberste Amtsarzt Gennadi Onischtschenko vor der Ausbreitung von Infektionen. In mehreren Dörfern in der Ferienregion gab es am Mittwoch nach wie vor keinen Strom oder Trinkwasser.

Derzeit würden neun Menschen in Kliniken behandelt, sagte Zivilschutzminister Wladimir Putschkow im Staatsfernsehen. Die Lage werde genau beobachtet, betonte er.

Krisenverhalten

Bisher würden vor allem grippale Infekte gemeldet, sagte Onischtschenko. Viel hänge davon ab, dass Tierkadaver rasch entfernt und Brunnen wieder geräumt würden. Er erwarte keinen "katastrophalen" Anstieg infektiöser Krankheiten. Putschkow kritisierte erneut das Krisenverhalten der örtlichen Behörden. Viele Bewohner, die nicht in dem Hochwassergebiet gemeldet sind, erhielten nach eigenen Angaben nicht die versprochene Soforthilfe.

Strände freigegeben

Vier Tage nach der plötzlichen Flut waren noch immer tausende Rettungskräfte im Einsatz. Die Armee baute mehrere Feldküchen auf. Die Infrastruktur in der am stärksten betroffenen Stadt Krimsk sei weitgehend wiederhergestellt, teilten die Behörden mit. Im Küstenort Gelendschik, der teilweise überschwemmt worden war, wurden mehrere Strände wieder für Urlauber freigegeben.

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14

Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen.
mehr Österreich-Wetter