24. Oktober 2025 | 10:15 Uhr

Weißes Wunder

Winter-Sensation in Österreich: HIER gab es jetzt massenhaft Schnee

In den vergangenen Tagen hat das Wetter in vielen Teilen des Landes bereits einen ersten Vorgeschmack auf den Winter gebracht. In manchen höher gelegenen Orten ist es schon weiß geworden. 

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Stuben (1710m)

 

 

 

Am Donnerstag zog eine kräftige Kaltfront über das Land. In St. Radegund gab es starke Windböen von über 100 km/h. In Millstatt (Kärnten) fielen mehr als 50 Liter Regen pro Quadratmeter. In Orten wie Radstadt (Salzburger Land, ca. 800 Meter Höhe) fiel sogar schon Schnee. Anfangs wurden noch Temperaturen bis zu 22 Grad erreicht, danach kühlte es rasch ab. Bilder zum Wintereinbruch im Land und was uns noch erwartet:

Kleinwalsertal_Bild1.jpg © foto-webcam.eu

Kleinwalsertal (1212m) 

Bilder aus dem Wintereinbruch in den Alpen:

In Obertauern zeigte sich kürzlich ein wahres Winter-Wunder. Innerhalb kurzer Zeit fielen mehrere Zentimeter Schnee und verwandelten die gesamte Landschaft in ein zauberhaftes, weißes Kleid.

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Dächer, Bäume und Wiesen wurden sanft zugedeckt, und die klare Bergluft ließ die Schneekristalle im Licht glitzern.

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Die Stimmung erinnerte an eine Postkartenkulisse – als hätte der Winter persönlich sein schönstes Gewand über Obertauern gelegt. 

So geht es jetzt weiter

Heute, Freitag, fließt weiterhin kältere Luft nach. Zwischen Kärnten und dem Raum Wien zeigt sich öfter die Sonne. In anderen Regionen wechseln sich Wolken, kurze Schauer und sonnige Abschnitte ab. Oberhalb von rund 1100 Metern fällt zeitweise Schnee. Der Wind ist vielerorts kräftig und in Niederösterreich stellenweise sehr stark. Die Temperaturen liegen in höheren Tälern der Nordalpen bei etwa 6 Grad und erreichen in der Südsteiermark bis zu 16 Grad. In 2000 Metern Höhe herrschen ungefähr minus 2 Grad.

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Seegrube, Innsbruck (1945m) 

Freitagabend und Nacht auf Samstag

Am Abend lassen die letzten Schauer in Oberösterreich und Niederösterreich nach. Der Wind schwächt sich ebenfalls deutlich ab und viele Regionen bekommen klaren Himmel. Im Westen ziehen gegen später aber wieder Wolken auf. Aus Richtung Bayern (Deutschland) und Schweiz setzt in der zweiten Nachthälfte etwas Regen ein. Ab rund 1000 Metern Höhe fällt Schnee. Die Temperaturen sinken auf etwa plus 7 bis minus 4 Grad. Am tiefsten werden die Werte voraussichtlich im Lungau (Salzburger Land) liegen.

Schröcken_Bild3.jpg © foto-webcam.eu

Schröcken (1265m) 

Aussichten für Samstag

Der Samstag bringt kühle und wechselhafte Bedingungen. Am Morgen kann es im Berg- und Hügelland stellenweise leicht frieren. Von Vorarlberg über das Tiroler Oberland bis in den Westen von Niederösterreich ziehen einige Regenschauer durch. Die Höhe, ab der Schnee fällt, steigt von ungefähr 1000 Metern in der Früh auf rund 1500 Meter am Nachmittag. Im Süden und Südosten des Landes ist es dagegen häufiger sonnig. Der Wind ist schwächer als am Freitag, kann aber in manchen Regionen, vor allem in Ober- und Niederösterreich, noch Böen über 50 km/h erreichen. Die Temperaturen erreichen am Nachmittag je nach Region zwischen 8 und 15 Grad. In 2000 Metern Höhe liegen die Werte bei rund 2 Grad.

Sonntag, Nationalfeiertag

Am Sonntag wird es nochmals etwas kälter und das Wetter bleibt unbeständig. Viele Wolken bestimmen den Tag und in großen Teilen des Landes kann es regnen. Schon am Morgen sind Gebiete vom Rheintal (Vorarlberg) bis ins Mühlviertel nass. Später breitet sich der Regen weiter Richtung Kärnten, Steiermark und Burgenland aus. Die Höhe, ab der Schnee fällt, liegt meist zwischen 1000 und 1500 Metern. Der Wind weht auf den Bergen und im Donauraum zeitweise kräftig. Die Temperaturen erreichen 5 bis 13 Grad, wobei die milderen Werte im Kamptal und im Marchfeld liegen. In 2000 Metern Höhe herrschen etwa minus 3 Grad.

Ausblick auf Montag bis Mittwoch

Am Montag erreicht von Bayern (Deutschland) eine weitere Wetterfront das Land. Sie bringt Regen in viele Regionen und ab etwa 900 bis 1400 Metern Höhe ein paar Zentimeter Neuschnee. In Vorarlberg und im Tiroler Oberland dürfte etwas mehr Schnee zusammenkommen. Im Osten und im Süden fällt dagegen nur wenig Regen. Der Wind frischt wieder deutlich auf. Die Temperaturen liegen meist zwischen 4 und 12 Grad. Am Dienstag bleibt es windig bis stürmisch. Entlang der Alpennordseite ziehen noch einzelne Regen- und oberhalb von etwa 1000 Metern Schneeschauer durch, die im Tagesverlauf weniger werden. Zwischendurch zeigt sich auch Sonne. Höchstwerte: 6 bis 14 Grad. Am Mittwoch steigt der Luftdruck, es wird ruhiger und milder. Viele Regionen bekommen wieder mehr Sonnenschein. Die Temperaturen steigen auf 10 bis 17 Grad. In Niederösterreich bleibt der Wind noch zeitweise stärker.

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Im S Regen, sonst zeitweise sonnig, -4/+5°

Eine südwestliche Strömung ist am Dienstag für Österreich wetterbestimmend. Damit stauen sich an die Alpensüdseite dichte Wolken und bei einer Schneefallgrenze zwischen 800 und 1300m Seehöhe setzt Regen und Schneefall ein. Weiter im Norden und Osten gibt es hingegen in den Niederungen zunächst verbreitet Nebel oder Hochnebel. Abseits der typischen Nebelgebiete scheint zumindest zeitweise die Sonne, vor allem aber im Westen und Norden. Von Süden breiten sich aber die Wolken bis zum Abend immer weiter über den Alpenhauptkamm nach Norden aus und lösen hier auch die Hochnebelschicht in den Niederungen ab. In den Föhnstrichen entlang des Alpenhauptkammes frischt kräftiger, im Osten Österreichs mäßiger bis lebhafter Südost- bis Südwind auf. Die Frühtemperaturen minus 10 bis plus 2 Grad, die Tageshöchsttemperaturen je nach Nebel, Sonne und Föhn minus 1 bis plus 11 Grad.
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