21. Dezember 2012 | 11:22 Uhr

lawine_apa.jpg © APA

Tirol

Am Wochenende steigt Lawinengefahr

Bis zu zehn Zentimeter Schnee gefallen. Experten raten zu besonderer Vorsicht.

In Tirol wird am Wochenende ein Anstieg der Lawinengefahr erwartet. Die Experten des Landes warnten am Freitag die Wintersportler und rieten zu "besonderer Vorsicht und Zurückhaltung".

Bis Freitag früh fielen in höheren Lagen bis zu zehn Zentimeter Neuschnee. Oberhalb von etwa 2.200 Metern wurde die Gefahr auch wegen des starken Windes als "erheblich" bezeichnet, darunter als "mäßig" und unterhalb der Waldgrenze in den schneeärmeren Regionen Tirols als "gering".

Im Hinblick auf die erwartete Warmfront rechnete Patrick Nairz vom Lawinenwarndienst auch mit spontanen Lawinenabgängen. Am Freitag wurde der Wert 3 der fünfteiligen Gefahrenskala erreicht,

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Trüb, Regen und Schnee. -3/+5°

Ein Italientief sorgt im ganzen Land für dichte Wolken. Im Westen und Süden des Landes ziehen bereits in den Morgenstunden teils kräftige Niederschläge auf. Die Schneefallgrenze schwankt dabei teils stark und somit ist mit Regen, Schneeregen und Schneefall bis in tiefe Lagen zu rechnen. Vor allem in Norden schneit es zu Beginn leicht. Während der Mittagszeit kann der Schnee zeitweise in Schneeregen und Regen übergehen, bevor am Nachmittag die Schneefallgrenze von Norden her bis in tiefe Lagen absinkt. Vor allem im Nordosten intensiviert sich der Schneefall in der Nacht deutlich. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Nordosten auch lebhaft aus Nordost bis Ost. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 6 Grad. Heute Nacht: Zu Beginn der Nacht auf Freitag mischt sich in Ober- und Niederösterreich zunächst noch regional etwas Regen unter den Schneefall. Bereits in der ersten Nachthälfte sinkt die Schneefallgrenze bis in tiefste Lagen und somit schneit es hier verbreitet. Der Schneefall hält bis die Morgenstunden an. Auch in den übrigen Regionen ist mit Niederschlag zu rechnen. Im Südosten sinkt die Schneefallgrenze bis zum Morgen bis in die Niederungen, weiter im Westen sinkt sie auf etwa 500 bis 1000m Seehöhe ab. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Nordosten auch lebhaft aus nördlichen Richtungen. Tiefsttemperaturen minus 7 bis plus 2 Grad.
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