18. Jänner 2012 | 10:48 Uhr

dachlawine_bruna.jpg © TZ ÖSTERREICH/Bruna

Vorsicht

Achtung vor Dachlawinen - es taut!

Weiße Gefahr von "oben" kann für Fußgänger und Parker großen Schaden anrichten.

Nach dem Kurzbesuch vom Winter werden für die kommenden Tage bereits wieder mildere Temperaturen für einige Teile Österreichs vorausgesagt. Für Fußgänger bedeutet der Wetterumschwung nach Schneefällen erhöhte Gefahr von "oben" auf den Gehwegen, so der ARBÖ. Dachlawinen stürzen unerwartet herab und können mit voller Wucht Menschen und Autos unter sich begraben. Sich allein auf Hinweisschilder und Warnstangen zu verlassen wäre leichtsinnig, ein wachsamer Blick gen Dach sollte ein ständiger Begleiter sein.

Achtung Dachlawine!
Vorsicht gilt auch für Autofahrerinnen und Autofahrer, die ihre Fahrzeuge nicht direkt vor Häusern parken sollten, wo eine Dachlawine absehbar ist. "Dachlawinen gelten als Naturereignisse und werden nur durch eine Kaskoversicherung gedeckt, sofern das Risiko "Dachlawine" eingeschlossen ist", warnt ARBÖ-Rechtsexperte Gerald Hufnagel.

Haftbarkeit
"Hauseigentümer oder Hausverwaltung sind allgemein verpflichtet, dass Dritte nicht zu Schaden kommen. Sie müssen Gebäudedächer von möglichen Gefahrenquellen in Form von Schnee und Eis befreien", erläutert Hufnagel vom ARBÖ die Frage nach der Haftbarkeit. Ebenfalls müssen Hauseigentümer nachweisen, Vorkehrungen  wie Warntafeln, Schutzgitter, Stangen getroffen zu haben.

Wird das Auto an einer Stelle geparkt, wo der Abgang einer Dachlawine absehbar ist oder sogar Hinweise darauf hindeuten, so müssen Autofahrerinnen und Autofahrer damit rechnen, einen Teil des Schadens selbst zu tragen. Gemäß dem Motto "Nicht alles Gute kommt von oben" rät der ARBÖ zu Wachsamkeit und Achtung vor der Unberechenbarkeit von Dachlawinen.
 

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Etwas Schnee, teils gefrierender Regen -5°/+2°

Mit Störungseinfluss ziehen dichte Wolken durch und es muss verbreitet mit Schneefall oder Schneeregen gerechnet werden. Besonders in Oberösterreich und dem westlichen Niederösterreich muss auch zeitweise mit gefrierendem Regen, Eiskörnern und Glatteis gerechnet werden, am Nachmittag auch im Südosten. Im Westen und Norden und Osten klingt der Niederschlag bis Mittag teilweise schon ab und dann kommt auch wieder zaghaft die Sonne hervor. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus Südost bis West. Frühtemperaturen minus 10 bis plus 2 Grad, Tageshöchsttemperaturen minus 3 bis plus 5 Grad, in Vorarlberg auch darüber. Heute Nacht: Es ist überwiegend stark bewölkt, mit ein paar Auflockerungen im Norden und Osten, im Westen und Süden schneit es regional etwas. In tiefen Lagen ist teils noch gefrierender Regen möglich. Der Wind weht schwach, im Westen in der Früh teils mäßig aus West. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen meist zwischen minus 7 und plus 2 Grad.
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