04. September 2024 | 14:00 Uhr

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"Gefährlich heiß"

47 Grad! Hitze-Hölle in den USA

Der Westen der USA sieht sich mit einer der extremsten Hitzewellen der letzten Jahre konfrontiert. 

Während der ohnehin schon brutale Sommer anhält, erreichen die Temperaturen in einigen Regionen neue Höchststände. Besonders betroffen sind die Bundesstaaten Kalifornien, Nevada und Arizona, die sich auf die heißesten Tage der Saison vorbereiten müssen.

Rekordhitze in den USA: Temperaturen bis zu 47 Grad 

Die anhaltende Hitze in Kalifornien, Nevada und Arizona sorgt für eine kritische Situation. Der nationale Wetterdienst (National Weather Service, NWS) warnt davor, dass Teile Südkaliforniens, Arizonas und Nevadas in den kommenden Tagen von "gefährlich heißen" Temperaturen heimgesucht werden könnten.

 

Diese extremen Wetterbedingungen werden Millionen von Menschen betreffen. Der Höhepunkt der Hitzewelle wird für Mittwoch erwartet, und die hohen Temperaturen könnten bis ins Wochenende andauern.

Höchstwerte von bis zu 47 Grad erwartet

In Los Angeles, Kalifornien, wird eine Höchsttemperatur von nahezu 38°C (100°F) prognostiziert. Weiter im Landesinneren könnten die Temperaturen auf bis zu 43°C (110°F) oder sogar höher steigen. Wüstenstädte wie Palm Springs könnten mehrere Tage hintereinander Temperaturen über 43°C erleben. Besonders besorgniserregend ist die Vorhersage für den Death Valley Nationalpark, wo am Freitag Temperaturen von bis zu 47,7°C (118°F) erwartet werden. Auch in der San Francisco Bay Area sowie im Central Valley werden ungewöhnlich hohe Temperaturen erwartet. In San Francisco, das normalerweise ein mildes Klima hat, könnten die Temperaturen um mindestens 13 Grad Celsius über dem Durchschnitt liegen. Dies führte dazu, dass der nationale Wetterdienst eine Hitzewarnung für die Stadt herausgab.

Die schwerwiegenden Folgen der Hitzewelle

Die aktuelle Hitzewelle verschärft die bereits schwierige Lage in der Region. In Kalifornien wurde der heißeste Juli aller Zeiten verzeichnet, mit einer durchschnittlichen Temperatur von 27,6°C (81,7°F). Viele Städte mussten mehrere Tage mit Temperaturen über 38°C ertragen, und zahlreiche Temperaturrekorde wurden gebrochen. Auch in anderen Bundesstaaten wie Nevada und Arizona verschont die Hitze die Menschen nicht. Las Vegas verzeichnete den heißesten Juli in seiner Geschichte, mit einem täglichen Temperaturrekord von 48,8°C (120°F). In Phoenix, Arizona, wurde am Montag der 100. Tag in Folge mit Temperaturen über 38°C registriert – ein neuer Rekord, der einen alten aus den 1990er Jahren übertraf.

Gefahr durch Waldbrände nimmt zu

Die brütende Hitze verschärft die Gefahr von Waldbränden erheblich. Nachdem ein ungewöhnlich nasser Winter die Landschaft mit Gras und Vegetation bedeckt hat, die nun schnell austrocknen, ist die Region auf eine explosive Feuersaison vorbereitet. In Oregon (USA) wurden in diesem Jahr bereits mehr Feuer verzeichnet als jemals zuvor, mit fast 1,5 Millionen Hektar verbrannter Fläche bis Mitte August. Dutzende Waldbrände wüten weiterhin von Washington über Idaho bis Arizona, während Kalifornien seit Mitte Juli mit dem Park Fire, dem viertgrößten Waldbrand in der Geschichte des Bundesstaates, kämpft. Auch wenn das Feuer inzwischen weitgehend unter Kontrolle ist, bleibt die Gefahr bestehen, dass die anhaltende Hitzewelle die Situation erneut verschärft.

Sorge um die Feuerwehren und die kommenden Monate

In den letzten Wochen gab es zwar etwas Erleichterung von den extremsten Temperaturen, doch die Feuerwehrleute sind weiterhin besorgt. Der Westen der USA steht weiterhin unter erheblichem Brandrisiko, das sich bis in den Herbst hineinziehen könnte.

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Teils sonnig, oft windig. 16/30°

Im weiteren Tagesverlauf entstehen einerseits Quellwolken, andererseits ziehen von Nordwesten her nach und nach, ausgedehnte dichte Wolkenfelder vorüber. Dabei sind ab und zu ein paar Regentropfen möglich. Ganz im Süden Österreichs steigt am Nachmittag auch die Schauerneigung ein wenig an. Im Tagesverlauf kommt im Norden und Osten mäßiger, in exponierten Lagen auch lebhafter Westwind auf. Im Süden und Südosten sowie im Rheintal weht der Wind schwach bis mäßig, aus Südwest bis Nordwest. Tageshöchsttemperaturen 25 bis 32 Grad. Heute Nacht: In der Nacht ziehen unter schwachem Störungseinfluss von Nordwesten her recht verbreitet ausgedehnte, dichte Wolkenfelder über den Himmel. Tendenziell freundlicher ist es nach Westen und Südwesten zu. Nach Mitternacht nimmt von Norden her die Schauerneigung etwas zu. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West, nur im Süden bleibt es windschwach. Tiefsttemperaturen 14 bis 22 Grad.
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