17. Juni 2024 | 09:00 Uhr

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Hitze-Vorstoß

28 Grad: Sommerlich in die neue Woche

Der Juni zeigt sich bisher von seiner gemäßigten Seite, doch diese Woche ändert sich das Wetterbild deutlich. 

Österreich erwartet Temperaturen über 30 Grad und eine mögliche Hitzewelle, die besonders den Westen und Süden des Landes betrifft. Was das für das Wetter bedeutet und welche Regionen besonders betroffen sind, erfahren Sie hier.

Erster Sommermonat zeigt sich zurückhaltend

Der Juni ist zur Hälfte vorbei, und bisher blieben die Temperaturen eher moderat. Laut den Experten der Österreichischen Unwetterzentrale (www.uwz.at) wird sich dies in der kommenden Woche jedoch deutlich ändern. Schweißtreibende Temperaturen über 30 Grad werden in den Niederungen und Tälern erwartet.

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Juni leicht unterdurchschnittlich temperiert

Die erste Hälfte des Monats Juni war im landesweiten Durchschnitt etwa ein Grad kälter als die Vergleichsperiode von 1991 bis 2020. Besonders der Westen Österreichs, wie zum Beispiel Innsbruck, verzeichnete Abweichungen von bis zu 1,4 Grad.

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In Wien betrug die Abweichung ein halbes Grad, in Linz und Graz rund ein Grad. Dazu war der Monat bisher deutlich zu nass, im landesweiten Mittel lag die Niederschlagsmenge etwa 77 Prozent über dem Durchschnitt, mit einem klaren Schwerpunkt im Süden.

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Hitzewelle in der neuen Woche

Freunde hoher Temperaturen dürfen sich freuen: Eine Südwestströmung bringt in der kommenden Woche Mittelmeerluft in den Alpenraum, wie UBIMET-Meteorologe Martin Templin erklärt. Ab Dienstag werden verbreitet Höchstwerte um 30 Grad erwartet, und die Gewitterneigung ist an diesem Tag gering.

Am Mittwoch gibt es im Nordosten des Landes Unsicherheiten, da eine Kaltfront mit Schauern und Gewittern über Tschechien sehr nah kommen könnte. In diesem Fall wäre es in Regionen wie dem Mühlviertel bis zum Seewinkel etwas kühler und unbeständig. Unabhängig davon bleiben die Temperaturen in den Becken und Tälern im Westen und Süden des Landes über 30 Grad. Vereinzelt sind kräftige Hitzegewitter möglich.

Höhepunkt der Hitze und Gewitter gegen Ende der Woche

Am Donnerstag dreht die Strömung auf Süd, und eine Hitzeblase aus Nordafrika erreicht kurzzeitig die Ostalpen. Die Null-Grad-Grenze steigt auf über 4000 Meter an, und die Temperaturen erreichen verbreitet bis zu 32 Grad. Der Westen erlebt bereits den Höhepunkt der Hitze.

Aufgrund der energiereichen Luft sind hier auch schon kräftige Gewitter möglich. Zudem mischt Saharastaub mit, was die Temperaturen trotz der heißen Luftmasse möglicherweise nicht weiter steigen lässt.

Hitze verlagert sich nach Osten und starke Gewitter

Am Freitag verschiebt sich die Hitze vor einer Kaltfront in den Osten des Landes, wo Temperaturen von bis zu 35 Grad nicht ausgeschlossen sind. Auch hier sind kräftige Gewitter zu erwarten. Zum Wochenende hin kehren die Temperaturen dann auf ein sommerliches Niveau zurück.

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Im W öfter Sonne, sonst meist trüb, -1/5°

Von Vorarlberg entlang der Alpennordseite bis Oberösterreich sowie auch in Osttirol überwiegt bis zum Abend sonniges und trockenes Wetter. Weiter im Osten und Südosten trüben hingegen vor allem in den Niederungen hochnebelartige Bewölkung oder auch letzte dichtere Wolken den Himmel. Chancen auf Sonnenschein sind in Lagen oberhalb von 800 bis 1000m Seehöhe am größten. Abgesehen von letzten Regentropfen am Alpenostrand geht es aber trocken durch den Nachmittag. Der Wind kommt aus Ost bis Süd und weht schwach bis mäßig bei Nachmittagstemperaturen zwischen 3 und 10 Grad, am wärmsten mit Sonnenschein im Westen. Heute Nacht: In den westlichen Landesteilen ist es in der Nacht auf Dienstag gering bewölkt. Erst in der Früh tauchen hier mitunter erste dichtere Wolken auf. Weiter im Osten und Südosten liegen in der Nacht in Tal- und Beckenlagen hingegen zähe Nebel und Hochnebel. Erst oberhalb von etwa 1000m Seehöhe ist es auch hier nur noch gering bewölkt. Es weht schwacher bis mäßiger Wind aus südlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht zwischen minus 8 und plus 3 Grad.
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